Liebe Besucher*innen der Gessnerallee, liebe Künstler*innen
Wir sind wieder da. Nach einem Monat Betriebsferien gefüllt mit Pause machen, Kopf abschalten, Seele und Beine baumeln lassen sind wir vollgetankt mit Energie und freuen uns auf die kommende Saison, deren Programm am 11. September startet. Beim zweiwöchigen Saisonstart mit dabei sind Produktionen, Installationen und Lesungen von Ceylan Öztrük, Theres Indermaur und Stephanie Müller, Diana Anselmo, SoliSoli, Kay Matter, Hannan Salamat und Fatima Moumouni, Jo Bannon, Tiran Willemse und Melika Ngombe Kolombo (Nkisi) und Cemile Sahin. Alle Informationen zum Programm finden Sie auf unserer Website.
Aber auch schon vorher lohnt es sich, in der Gessnerallee vorbeizuschauen. Vom 26. bis 30. August findet in Zusammenarbeit mit dem crip-queeren Kollektiv Criptonite und unter Leitung der Künstlerinnen Fia Neises und Liv Schellander der Workshop «Dramaturgie blind inklusiv» statt. Mit einer gemischten Gruppe von Interessierten und Künstler*innen jeglichen Sehvermögens wird zu Formaten für inklusive und kreative Audiodeskription geforscht, spielerisch ausprobiert und diskutiert. Der Workshop ist schon komplett ausgebucht, für die interessierte Öffentlichkeit wird er jedoch an zwei Tagen geöffnet:
28. August, 15 bis 18 Uhr
«Dramaturgie blind inklusiv: Barrierefreies Kunstschaffen mit und für blindes und sehbehindertes Publikum», Impulsvortrag von Fia Neises und Liv Schellander
Menschen jeglichen Sehvermögens und Hintergrunds sind eingeladen, mehr über Barrierefreiheit für sehbehinderte und blinde Menschen zu erfahren. Dabei werden antiableistische Strategien in den Bereichen Theater, Performance und Tanz in den Blick genommen. Wer jetzt schon mehr dazu lesen möchte, welchen Möglichkeitsraum Theater in der Vertonung des Sichtbaren bietet, aber auch in der Visualisierung des Hörbaren bieten kann, kann Fia Neises «Ein Gedanke zu Theater» in unserer Zeitung lesen.
30. August, 15 bis 16.30 Uhr
«Dramaturgie blind inklusiv: Workshop-Sharing»
Für alle Neugierigen, die schon immer wissen wollten, was eigentlich Audiodeskription in der Praxis heisst und wie sich Tanz und Performance für sehbehindertes und blindes Publikum anfühlt und erleben lässt. Beim Sharing wird vorgestellt, was die Workshop-Teilnehmer*innen während der fünf Tage gemeinsam erarbeitet haben. Erste szenische Skizzen werden geteilt und in einer kleinen Runde besprochen.
Es gibt viel zu lernen, es gibt viel zu entdecken.