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Wochenbrief

Debatte, Comedy und radikales Theater

Die Gessnerallee startet in eine dichte Woche mit Debatte, Performance und Theater – jetzt letzte Tickets sichern! Wochenbrief #74

Team Gessnerallee, 25. MĂ€rz 2026

Endlich geht’s weiter: Fatima Moumouni setzt ihre GesprĂ€chsreihe «Die Neue Unsicherheit» fort. Copyright: Muriel Florence

Liebe Besucher*innen der Gessnerallee, liebe KĂŒnstler*innen

Nach vier komplett ausverkauften Shows mit begeistertem Publikum im Rahmen von «Steps», dem Tanzfestival des Migros-Kulturprozents, und einem wunderschönen Kinderkonzert mit Fai Baba & Amour sur Mars letzten Sonntag erwartet Sie erneut eine dichte und aufregende Woche mit dringlichen Themen bei uns an der Gessnerallee. Vorab: Es gibt fĂŒr alle Vorstellungen in dieser Woche nur noch wenige PlĂ€tze, also zögern Sie nicht und buchen Sie schon jetzt Tickets. 

Heute Mittwoch, 25. MĂ€rz, um 17.30 Uhr geht es in der monatlich stattfindenden Reihe «Art in Conflict» um Kunst in Krisengebieten und diesmal um die Frage, wie Kunst und Bildung zusammenwirken können, um LernrĂ€ume zu schaffen, die Menschen selbst gestalten können – jenseits von Kontrolle und Disziplinierung. Denn die Idee von Bildung als SelbstermĂ€chtigung hat viel mit Konzepten sozial engagierter Kunst gemeinsam. Diesmal zu Gast sind Lera Lerner (KĂŒnstlerin, Kuratorin, Mediatorin, GrĂŒnderin des Imaginary Museum of Displaced Persons) und Fairooz Tamimi (Autorin, Journalistin, Action for Hope). Eintritt frei, Teilnahme auf Zoom und vor Ort möglich. Mehr Informationen

Copyright: Khasim Ndiwalana

Morgen Donnerstag, 26. MĂ€rz, folgt dann die Premiere des vierten Teils der beliebten Reihe «OPEN STUDIO», diesmal gestaltet von Fazil On Yu, der in der klangnarrativen Performance «Until They Hear Black Voices» die Stimmen und Geschichten Schwarzer Menschen in der Schweiz und Europa hörbar macht – eine ErzĂ€hlung von komplexen KĂ€mpfen, Verlust und IdentitĂ€t. Ausgangspunkt sind Audioaufnahmen, Interviews, Gedichte und eigene MusikstĂŒcke, die er in ZĂŒrich gesammelt und produziert hat. Fragmente, die nicht nur dokumentieren, sondern eine neue Form des ErzĂ€hlens suchen – zwischen Installation und Performance, zwischen Klang und Körper. Hier gehts zu den Tickets

Copyright: Marisel Bongola

FĂŒr alle Fans und solche, die es noch werden möchten: Die ZĂŒrcher KĂŒnstlerin Fatima Moumouni fĂŒhrt ab Freitag, 27. MĂ€rz, ihre GesprĂ€chsreihe «Die Neue Unsicherheit – Disco Edition» weiter fort! Hier werden GesprĂ€chsmomente, die nachdenklich, selbstkritisch und unbedingt unsouverĂ€n sein dĂŒrfen, auf die BĂŒhne gebracht – GĂ€st*innen und Moderatorin werden gleichermassen verunsichert. Die Themen dieser Ausgabe: «Loving white people» und «Mit Rechten reden». Zu Gast: Kulturvermittler, Bildungsinnovator und Afrofuturismus-Forscher David Zabel. Nach dem GesprĂ€ch folgt ein Auftritt der KĂŒnstlerin und Stand-up-Comedian Naya de Souza, auch bekannt als @Bundaskanzlerin. Die Memequeen, die sich in ihrer Kunst auch mit Whiteness und Cis-HeteronormativitĂ€t auseinandersetzt, gibt ein kurzes Comedyset zum Besten und moderiert dann die Afterparty: eine Karaokesession mit den «blackest white hits of history». Hier gehts zu den Tickets

Copyright: Christophe Raynaud de Lage

Last, but not least kommt am Sonntag, 29. MĂ€rz, endlich die international gefeierte Produktion «CADELA FORÇA TRILOGY – Chapter I: The Bride and The Goodnight Cinderella» von Carolina Bianchi Y Cara de Cavalo nach ZĂŒrich. EinTheaterstĂŒck, das in seiner Verletzlichkeit und enormen Wucht eine radikale Reflexion ĂŒber die Gewalt gegen Frauen, die Kunst und den Tod ist: ein mutiger Abstieg in die Unterwelt. Hier gehts zu den Tickets

Und jetzt ein Ausblick in den April, Zeitungsartikel, Neuigkeiten und alles, was wir mit Ihnen teilen wollen. 

Programmausblick April

«Undercover-Journalismus: Einblicke in verdeckte Recherchen» vom REFLEKT-Rechercheteam

Mittwoch, 1. April, 19.30 Uhr 

Wie entstehen verdeckte Recherchen? Welche Risiken bringen sie mit sich – rechtlich, persönlich, journalistisch? Und welche ĂŒberraschenden oder absurden Situationen erlebt man dabei? Journalist*innen von REFLEKT und der Wochenzeitung WOZ geben anhand aktueller Undercover-Recherchen Einblick in eine sonst verborgene Welt. Zu den Tickets

Programmschwerpunkt: Communities of Hope

9. bis 18. April

Der Programmschwerpunkt lĂ€dt dazu ein, solidarische Praktiken und hoffnungsvolle Strategien der Gemeinschaftsbildung zu erproben und queere Ästhetiken zu feiern. Alle Programmpunkte finden als Covid-Safer-Veranstaltungen statt. Mit dabei sind die Arbeiten «Belonging Space»von Stephanie MĂŒller & Theres Indermaur, «MASTEKTOMIE. Ein bittersĂŒsses Abschiedslied» von CHICKS* freies performancekollektiv, «JUICE» von River Roux sowie Lesungen von Mani Owzar und Hadija Haruna-Oelker, ein Konzert von Anouchka Gwen und ein Schreibworkshop, ebenfalls mit Mani Owzar. 

Zeitung

Hoffnung als verbindende Praxis

​​Vom 9. bis 18. April lĂ€dt der Programmschwerpunkt «Communities of Hope» an der Gessnerallee dazu ein, solidarische Praktiken des Zusammenlebens und hoffnungsvolle Strategien gemeinsam zu erproben. Noa Winter gibt vertiefte Einblicke ins Programm. Zum Beitrag

«Wie nach einer Umarmung»

Nach einer Auszeit steht Anouchka Gwen als SolokĂŒnstler*in auf der BĂŒhne – mit neuer NĂ€he zu sich selbst. Die Musiker*in spricht mit Rahel Bains ĂŒber Verletzlichkeit als StĂ€rke, Zugehörigkeit in der Kulturszene und darĂŒber, warum Hoffnung immer ein kollektiver Akt ist. Zum Beitrag

Mit Differenzen zusammen sein
Hadija Haruna-Oelker ist Journalistin und Mutter eines behinderten Kindes. Sie hat eine Migrationsgeschichte und weiss, wie wichtig es ist, miteinander zu leben statt gegeneinander. Gerade weil wir so verschieden sind, uns so vieles trennt. Autorin Marah Rikli zeigt in ihrem PortrÀt, dass Haruna-Oelkers Arbeit weniger Anklage ist als eine Einladung. Zum Beitrag

«Verwirrung ist die Perspektive»

«Wir alle leben in einem stĂ€ndigen Konflikt mit unserer eigenen Moral. In meiner Arbeit ist diese moralische Krise omniprĂ€sent», sagt die KĂŒnstlerin Carolina Bianchi im Interview mit Miriam Walther. Zum Beitrag

Wir wĂŒnschen Ihnen eine gute zweite WochenhĂ€lfte.

Das Team der Gessnerallee

Copyright: Hannah Gottschalk

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