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Reihe: Art in Conflict

«Zwischen Bildung und Kunst – Inspiration zur Selbstermächtigung»
artasfoundation

Gespräch

Künstlerisches Schaffen in Krisengebieten sieht sich mit herausfordernden Fragen konfrontiert. In dieser Gesprächsreihe kommen unterschiedliche Akteur*innen zusammen und reflektieren ihre Erfahrungen. Dieses Mal mit Lera Lerner (Künstlerin, Kuratorin, Mediatorin, Gründerin vom Imaginary Museum of Displaced Persons) und Fairooz Tamimi (Autorin, Journalistin, Action for Hope).

  • Mi. 25.03. 17:30 – 19:00

    Stall6

    Freier Eintritt / Teilnahme via Zoom

Copyright: Anna Denisova

Die Idee von Bildung als Selbstermächtigung hat viel mit Konzepten sozial engagierter Kunst gemeinsam. Doch wie können Kunst und Bildung zusammenwirken, um Lernräume zu schaffen, die Menschen selbst gestalten können – jenseits von Kontrolle und Disziplinierung?

Lera Lerner, in St. Petersburg promovierte Pflanzengenetikerin, erprobt in Performances und Installationen «Zufall, Wunder, Intuition und Liebe» als Wege zu spontaner Kommunikation im öffentlichen Raum, wird vor Ort anwesend sein. Fairooz Tamimi, Autorin, Kulturmanagerin und Geschäftsführerin von Action For Hope, wird online zugeschaltet. Action For Hope initiiert kulturelle Projekte, die auf soziale, kulturelle und psychologische Bedürfnisse von notleidenden und vertriebenen Gemeinschaften in der MENA-Region (Naher Osten und Nordafrika) sowie in Europa eingehen.

Eine spontane Teilnahme vor Ort ist jederzeit möglich. Mit vorgängiger Anmeldung über diesen Link ist auch eine Teilnahme via Zoom möglich.

Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache

  • Stufenloser Zugang

  • In englischer Lautsprache

Die Gesprächsreihe «Art in Conflict» ist Teil einer monatlichen Reihe, die das Zentrum für Kunst und Friedensförderung ZKF – eine Initiative von artasfoundation und Zürcher Hochschule der Künste ZHdK – im Theater Gessnerallee durchführt. Jede Veranstaltung wird live in die Mediathek der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Freilager-Platz 1, Münchenstein, 8. OG, übertragen.

  • Art in Conflict ist englisch.

    Man spricht es so aus: Aat in Konflikt.

    Es heisst auf Deutsch: Kunst im Streit.

    Art in Conflict ist eine Reihe von Gesprächen.

    Ein Gespräch ist einmal im Monat.

    Expert*innen sprechen über Kunst*projekte in Ländern mit Krieg.

    Alle können zuhören oder mitreden.

    Sie können im Theater teilnehmen.

    Oder Sie können zu Hause über das Internet teilnehmen.

    Der Eintritt ist kostenlos.

    Heute geht es um Kunst und Bildung. 

    Lera Lerner ist Wissenschaftlerin aus St. Petersburg. 

    Sie arbeitet mit Pflanzen und macht Kunst im öffentlichen Raum. 

    Sie ist heute hier.

    Fairooz Tamimi ist Autorin und Kultur-Managerin. 

    Sie leitet die Organisation Action For Hope

    Action For Hope macht Kultur-Projekte. 

    Die Projekte sind für Menschen, die fliehen mussten. 

    Fairooz Tamimi ist online dabei. 

    Die beiden sprechen über diese Fragen: 

    • Wie machen Kunst und Bildung Menschen stark? 

    • Wie kann Lernen ohne Druck und Kontrolle funktionieren?

  • Was kann Kunst in von Krisen betroffenen Regionen bewirken? Wie engagieren sich Kunstschaffende für menschliche Begegnung und friedliche Konfliktbearbeitung und was sind Bedingungen für diese Arbeit?

    Die Gesprächsreihe «Art in Conflict» lädt Praktiker*innen und Forschende aus unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen ein, miteinander und mit dem Publikum zu spezifischen Themen innerhalb der Felder sozial engagierter Kunst und internationaler Friedensarbeit in einen Austausch zu treten. In informellen Gesprächen – meist mit zwei Gästen – werden Aspekte dieser Arbeit beleuchtet, die sowohl auf praktischen Erfahrungen als auch auf theoretischen Überlegungen basieren. Moderiert werden die Gespräche von Mitgliedern des Teams der artasfoundation, der Schweizer Stiftung für Kunst in Konfliktregionen, die seit 2012 Kunstprojekte initiiert und organisiert.

    Die Gesprächsreihe wird in Partnerschaft mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), der Mediathek der HGK Basel und dem Theater Gessnerallee Zürich durchgeführt.

Copyright: Pumamimicomix

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