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Gesprächsreihe «Art in Conflict»

«Jenseits staatlicher Strukturen – selbstorganisierte Kulturnetzwerke»
artasfoundation

Gespräch

Künstlerisches Schaffen in Krisengebieten sieht sich mit herausfordernden Fragen konfrontiert. In dieser Gesprächsreihe kommen unterschiedliche Akteur*innen zusammen und reflektieren ihre Erfahrungen. Dieses Mal mit Vigen Galstyan (Kurator, Gründer ManBan Archive of Visual Culture) und Yifei Chen (Künstler, Mitherausgeber Prickly Paper, Mitinitiant Tofu Stand).

  • Mi. 14.01.17:30 – 19:00

    Stall6

    Freier Eintritt

Copyright: Pumamimicomix

Was kann Kunst in von Krisen betroffenen Regionen bewirken? Wie engagieren sich Kunstschaffende für menschliche Begegnung und friedliche Konfliktbearbeitung und was sind Bedingungen für diese Arbeit? Die Reihe «Art in Conflict» widmet sich grundlegenden Fragen der internationalen Friedensarbeit in einem Austausch mit unterschiedlichen Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen. In Form von Tischgesprächen mit jeweils zwei Gäst*innen, werden spezifische Themen dieser Arbeit aufgegriffen, die sowohl auf praktischen Erfahrungen als auch auf theoretischen Überlegungen basieren. Die Gespräche werden moderiert vom Team der artasfoundation, der Schweizer Stiftung für Kunst in Konfliktregionen, die seit 2012 Kunstprojekte initiiert und organisiert.

Eine vitale Zivilgesellschaft ist auf unabhängige Strukturen und Netzwerke angewiesen. Ihre Bedeutung wird besonders dann deutlich, wenn staatliche Strukturen schwach sind, zurückgebaut werden oder autoritär geprägt sind. In einem Gespräch mit Vigen Galstyan (Kurator, Gründer ManBan Archive of Visual Culture), online zugeschaltet, und Yifei Chen (Künstler, Mitherausgeber Prickly Paper, Mitinitiant Tofu Stand), vor Ort anwesend, widmen wir uns der Frage, wie sich nicht-staatliche kulturelle Initiativen gestalten können, in China, Armenien und darüber hinaus. Der Austausch zwischen solchen Initiativen – ein Lernen voneinander, das auf eigenen Kräften basiert – ist heute notwendiger denn je.

Eine spontane Teilnahme vor Ort ist jederzeit möglich. Mit vorgängiger Anmeldung ist eine Teilnahme via Zoom möglich. Eintritt frei. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Für die Veranstaltung am 14. Januar bitte hier anmelden.

 Das aktuelle Programm der Gesprächsreihe «Art in Conflict» über diesen Link abonnieren.

Die Gesprächsreihe «Art in Conflict» ist Teil einer monatlichen Reihe, die das Zentrum für Kunst und Friedensförderung ZKF – eine Initiative von artasfoundation und Zürcher Hochschule der Künste ZHdK – im Theater Gessnerallee durchführt. Jede Veranstaltung wird live in die Mediathek der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Freilager-Platz 1, Münchenstein, 8. OG, übertragen.

  • Art in Conflict ist englisch.

    Man spricht es so aus: Aat in Konflikt.

    Es heisst auf Deutsch: Kunst im Streit.

    Art in Conflict ist eine Reihe von Gesprächen.

    Ein Gespräch ist einmal im Monat.

    Expert*innen sprechen über Kunst*projekte in Ländern mit Krieg.

    Alle können zuhören oder mitreden.

    Sie können im Theater teilnehmen.

    Oder Sie können zu Hause über das Internet teilnehmen.

    Der Eintritt ist kostenlos.

    Heute sprechen wir über die Frage:
    Wie arbeiten Kultur-Projekte ohne Hilfe vom Staat?

    Wir sprechen mit Vigen Galstyan.
    Er ist Kurator.
    Er hat das ManBan Archive of Visual Culture gegründet.
    Er ist online dabei.

    Wir sprechen auch mit Yifei Chen.
    Er ist Künstler.
    Er macht die Zeitschrift Prickly Paper.
    Er ist vor Ort.

    Die beiden erzählen von ihrer Arbeit in China, Armenien und anderen Orten.
    Sie erklären:

    • Wie können Menschen eigene Kultur-Projekte machen?

    • Wie kann man voneinander lernen?

Copyright: artasfoundation, Ou Feihong

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