Was kann Kunst in von Krisen betroffenen Regionen bewirken? Wie engagieren sich Kunstschaffende für menschliche Begegnung und friedliche Konfliktbearbeitung und was sind Bedingungen für diese Arbeit? Die Reihe «Art in Conflict» widmet sich grundlegenden Fragen der internationalen Friedensarbeit in einem Austausch mit unterschiedlichen Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen. In Form von Tischgesprächen mit jeweils zwei Gäst*innen, werden spezifische Themen dieser Arbeit aufgegriffen, die sowohl auf praktischen Erfahrungen als auch auf theoretischen Überlegungen basieren. Die Gespräche werden moderiert vom Team der artasfoundation, der Schweizer Stiftung für Kunst in Konfliktregionen, die seit 2012 Kunstprojekte initiiert und organisiert.
Eine vitale Zivilgesellschaft ist auf unabhängige Strukturen und Netzwerke angewiesen. Ihre Bedeutung wird besonders dann deutlich, wenn staatliche Strukturen schwach sind, zurückgebaut werden oder autoritär geprägt sind. In einem Gespräch mit Vigen Galstyan (Kurator, Gründer ManBan Archive of Visual Culture), online zugeschaltet, und Yifei Chen (Künstler, Mitherausgeber Prickly Paper, Mitinitiant Tofu Stand), vor Ort anwesend, widmen wir uns der Frage, wie sich nicht-staatliche kulturelle Initiativen gestalten können, in China, Armenien und darüber hinaus. Der Austausch zwischen solchen Initiativen – ein Lernen voneinander, das auf eigenen Kräften basiert – ist heute notwendiger denn je.
Eine spontane Teilnahme vor Ort ist jederzeit möglich. Mit vorgängiger Anmeldung ist eine Teilnahme via Zoom möglich. Eintritt frei. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Für die Veranstaltung am 14. Januar bitte hier anmelden.
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