Gesprächsreihe «Monatsthemen»
«Ein Abend zu Barrieren und wie wir sie abbauen»
CORRECTIV.Schweiz
Eine Gesprächsreihe der Gessnerallee in Kooperation mit verschiedenen Redaktionen: Einmal im Monat wählt eine Redaktion ein journalistisches Schwerpunktthema aus und diskutiert es live mit dem Publikum. Diesmal geht es um sichtbare und unsichtbare Barrieren im Alltag.
Mi. 07.01. 19:30 – 21:10
Nordflügel
Seit November 2024 recherchiert CORRECTIV.Schweiz im Rahmen des Projekts «Achtung Barriere! Wo wird dir das Leben erschwert?» in Kooperation mit der Hochschule Luzern (HSLU) zu sichtbaren und unsichtbaren Barrieren im Alltag – in der Stadt, im gesellschaftlichen Leben und in unseren Köpfen. Im Fokus stehen dabei die Lebensrealitäten von Menschen mit Behinderungen. Mit einer Frage haben sie sich besonders ausführlich beschäftigt: Wie fühlt es sich an, sich als blinde, autistische oder ältere Person durch den öffentlichen Raum zu navigieren?
An diesem Abend geben CORRECTIV.Schweiz und die HSLU diesen Fragen Raum – mit persönlichen Texten, Gesprächen und Perspektiven, die im öffentlichen Diskurs oft zu wenig Gehör finden. Diskutiert wird gemeinsam mit Betroffenen, Expert*innen und Verantwortlichen. Zudem können Besucher*innen die Rechercheergebnisse selbst über eine Mixed-Reality-Brille erleben, die neue Perspektiven eröffnet. Die Mixed-Reality-Anwendung wurde von der HSLU entwickelt.
Gäst*innen
Jahn Graf, Aktivist und Inklusionsbeauftragter am Kleintheater Luzern
Simone Tuena-Küpfer, Gesundheitswissenschaftlerin, Dozentin und Beraterin
Flavia Frei, Beauftragte für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung der Stadt Zürich
Informationen zur Gastgeber*in
CORRECTIV.Schweiz ist ein gemeinnütziges Recherchezentrum mit Sitz in Bern. Es recherchiert gemeinsam mit der Bevölkerung und deckt alleine oder gemeinsam mit Partner*innen Partner:innen gesellschaftliche Missstände auf. Dabei werden innovative Wege und Methoden genutzt, wie etwa der selbst entwickelte CrowdNewsroom.
Das Team «Extended Spaces» der Hochschule Luzern übersetzte die Recherchen von CORRECTIV.Schweiz in immersive Anwendungen zum Ausprobieren. Das Team entwickelt und forscht zu Extended Reality (XR) – insbesondere Augmented und Mixed Reality – als methodische Erweiterung für kollaborative Planungs-, Gestaltungs- und Vermittlungsprozesse.
Informationen zur Dauer und dem Ablauf
Dauer der Veranstaltung ca. 100 Minuten mit Pause
Start: 19.30 Uhr
Begrüssung & Projektpräsentation: ca. 15 min
Podiumsgespräch: ca. 40 min
Pause: 15 min
Interaktive Stationen: ca. 30 min
Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.
Alle Veranstaltungsräume sind stufenlos zugänglich. Die WCs sind bedingt barrierefrei (Türbreite: 80 cm).
Personen, die für den Besuch der Veranstaltung vom Hauptbahnhof Zürich abgeholt werden möchten, können sich unter barrierefreiheit@gessnerallee.ch melden.
Ein Rückzugsraum mit Sofa, Sitzsäcken, Gehörschutz und Stim Toys steht während der Veranstaltung in der Garderobe des Nordflügels zur Verfügung vor.
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit werden laufend ergänzt.
CORRECTIV.Schweiz untersucht seit November 2024 Barrieren im Alltag.
Es geht darum: Wo ist das Leben für Menschen mit Behinderungen schwer?
Sie fragen zum Beispiel:
Wie fühlt es sich an, wenn blinde, autistische oder ältere Menschen
durch die Stadt gehen?
An dem Abend gibt es:
persönliche Geschichten
Gespräche mit Betroffenen und Fachleuten
Besucher*innen können die Barrieren auch selbst erleben:
Mit einer VR-Brille sieht man, wie schwierig der Alltag manchmal ist.
Einmal pro Monat wählt eine Redaktion passend zu den Themen oder dem Publikum der Gessnerallee ein journalistisches Schwerpunktthema aus und teilt es live mit den Besucher*innen vor Ort. Die Gesprächsreihe der Gessnerallee findet jeweils in Kooperation mit unterschiedlichen Redaktionen statt. Inspiriert wurden die «Monatsthemen» von der sehr geschätzten Reihe «Kosmopolitics», die im ehemaligen Kosmos stattfand.
CORRECTIV.Schweiz ist ein gemeinnütziges Recherchezentrum. Gemeinsam mit der Bevölkerung recherchieren sie und stärken damit die Demokratie. Dabei nutzen sie innovative Wege und Methoden, etwa den von ihnen entwickelten CrowdNewsroom. Ausserdem vernetzen sie lokal arbeitende Journalist*innen und decken alleine oder gemeinsam mit Partner*innen gesellschaftliche Missstände auf. https://correctiv.org/schweiz/
WAV ist ein zwölfköpfiges Recherchekollektiv aus Zürich. Sie sind seit 2021 Recherchepartner*innen für Journalist*innen und Redaktionen, die Zivilgesellschaft und den Non-Profit-Sektor. Ihre Recherchen hinterfragen kritisch und öffnen die Türen der Sitzungszimmer und Board-Rooms, wo im Stillen Entscheidungen fallen, die alle betreffen. Sie schaffen Transparenz – damit die Verantwortlichen nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten gemessen werden. https://wav.info/
Tsüri.ch wurde 2015 von Simon Jacoby zusammen mit einer Gruppe junger Journalist*innen gegründet, mit dem Ziel unabhängigen Lokaljournalismus zu machen. Ein Stadtmagazin, das immer kritisch, am Puls der Stadt und transparent ist. Jährlich organisieren sie Fokusmonate zu Themen wie Wohnen, Sucht oder Mobilität. Inhalte dieser Themenschwerpunkte sind Podiumsdiskussionen, Stadtspaziergänge oder Workshops. https://tsri.ch/
REFLEKT wurde 2019vals das erste unabhängige und gemeinnützige Recherche-Team der Schweiz gegründet. Seither realisiert ein kleines, schlagkräftiges Team grosse Recherchen mit grosser Wirkung. Um Missstände aufzudecken und Transparenz zu fördern, konzentrieren sie sich auf mehrmonatige, investigative Recherche-Projekte, die klassische Redaktionen immer seltener stemmen können. Indem sie ihre Arbeit attraktiv aufbereiten und über verschiedene Kanäle publizieren, machen sie ihre Arbeiten einem grösstmöglichen Publikum zugänglich. So fördern sie Qualität im Journalismus, erhöhen die Informiertheit der Bevölkerung und tragen zur Medienvielfalt sowie zu einer funktionierenden Demokratie bei. https://reflekt.ch/
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