«Glistening (Remembering the Unknown)»
DIVAS

Durch die Bewegungen von Körpern, Klang, Wasser und Licht entsteht eine somatische Fiktion. Glistening lädt das Publikum zu einer verkörperten Erfahrung von Verbundenheit, Erinnerung und Transformation ein.

  • Mi. 14.01. 20:00 – 21:10

    Halle

    Wenige Restkarten an der Abendkasse

  • Do. 15.01. 20:00 – 21:10

    Halle

  • Sa. 17.01. 20:00 – 21:10

    Halle

  • So. 18.01. 18:00 – 19:10

    Halle

Beim Glistening hört und kommuniziert der ganze Körper: er gibt und empfängt, verändert und wird verändert. Copyright: Binta Kopp

«Glistening (Remembering the Unknown)» ist eine Einladung zu einer Reise in eine somatische* Fiktion – eine Tanzperformance, die Verbundenheit auf unterschiedliche Weise erfahrbar macht. Glistening (wörtlich: nasses Glänzen) ruft einen neuen oder längst vergessenen Sinn hervor, eine Form der verkörperten Aufmerksamkeit, eine Technologie verwurzelt in Berührung, Fluidität und Veränderung über Zeit und Raum hinweg.

Beim Glistening hört und kommuniziert der ganze Körper: er gibt und empfängt, verändert und wird verändert. Die Bewegungen der Performer*innen entstehen aus intimen Gesten, gemeinsamen Erzählungen und körperlichen Vokabularen aus dem DIVAS-Multiversum**.

Die Performer*innen bewegen sich durch Glistening – in ständigem Austausch mit anderen Wesen und der Umgebung der Bühne mit Wasser, Licht, Ton, Video und Nebel. Das Publikum ist eingeladen zum Mit-Glistening – dazu, mehrere Portale zu passieren, ohne den Platz zu verlassen, um tief in den eigenen Körper als Ort des Wissens, der Verbindung und der Transformation hinein zu horchen.

Glossar

*In der Somatik ist das «Soma» der lebendige Körper, wie er von innen heraus erlebt wird. «Soma» umfasst Geist, Körper und Seele als ein integriertes, sich selbst und gegenseitig regulierendes System, das mit seiner Umgebung in Austausch steht.

**DIVAS-Multiversum: DIVAS begrüssen Verbindungen und vielfältige Perspektiven, bewegen und verändern sich gemeinsam, immer im Plural. DIVAS stehen für den queeren Drang, die Kraft zu nähren und zu teilen, die sowohl aus den Unterschieden als auch aus der gegenseitigen Verbundenheit zwischen uns entsteht.

Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache

  • Stufenloser Zugang

  • 70-minütige Vorstellung ohne Nacheinlass und Pause

  • Sprache: Englische Lautsprache ohne Übersetzung.

  • Audiodeskription: Die Audiodeskription ist in einfacher englischer Lautsprache. Die Geräte können vor der Aufführung am Access-Info-Point abgeholt werden.

  • Access Tour: Jeden Abend vor der Vorstellung findet um 19.30 Uhr eine Barrierefreiheitstour im Bühnenraum statt. Die Tour dauert etwa 20 Minuten. Treffpunkt ist der Access-Info-Point im Stall6. Bei Bedarf kann im Anschluss an die Tour ein Platz ausgesucht werden und Teilnehmer*innen können im Raum bleiben bis zu Beginn der Show.

  • Abholservice: Wenn Sie für die Veranstaltung vom Hauptbahnhof Zürich abgeholt werden möchten, melden Sie sich gerne bis zum 14. Dezember hier.

  • Licht: Während des Einlass ist schwaches Licht im Bühnenraum, der Publikumsraum ist erleuchtet und gut zu erkennen. Die Performance arbeitet intensiv mit Licht. Es gibt schnelle und langsame Lichtwechsel, Lichtimpulse wie Blitze und sich bewegendes Licht. Gegen Ende des Stücks gibt es ein komplettes Blackout, das für ca. 3 Minuten andauert.

  • Video: Es gibt zwei Projektionsflächen: Projektion auf eine Wasserwand (6m x 3.6m) und Projektion auf die Wand dahinter (14.5m x 6m). Die Projektionen bewegen sich analog zum Licht mal schnell, mal langsam und mit vielen Wechseln. Die Videos zeigen unter anderem glitch-ähnliche Elemente, die körperliche Reaktionen hervorrufen können. Es gibt einen leichten Strobo-Effekt im Video. Während der Aufführung ist ein Beamer in Richtung Publikum gerichtet, der blenden kann. Es gibt während der Access Tour die Möglichkeit, einen Platz zu reservieren, der davon nicht betroffen ist.

  • Sound: Das Stück arbeitet intensiv mit Sound. Der Sound ist teilweise laut und die Bässe können im Körper spürbar sein. Der Sound arbeitet mit Effekten auf den Stimmen. Es gibt Soundeffekten, die an Unwetter erinnern. Auf der Bühne ist eine Nebelmaschine positioniert, die hörbar sein kann.

  • Andere sensorische Reize: Es gibt Nebel, der aber in einem Glasrahmen gehalten wird und das Publikum nicht erreicht. Ab der Hälfte des Stücks gibt es Haze im Bühnenraum, der auch das Publikum erreichen kann. Aufgrund des Sprühregens auf der Bühne ist es in den ersten Reihen etwas kälter. Decken liegen auf den Plätzen aus.

  • Content Notes: Teil der Videoprojektion ist ein ca. dreiminütiges Scrollen durch einen Social Media Feed. Die Bildinhalte sind durch einen Effekt verzerrt, aber akustisch verständlich.

  • Publikum und Interaktion: Das Publikum sitzt auf Stühlen auf der Tribüne. Für Personen mit Barrierefreiheitsbedarf stehen 5 Sitzsäcke und 3 Rollstuhlplätze in der 0-Reihe zur Verfügung. Es gibt keine direkte Interaktion mit dem Publikum. In manchen Szenen bewegen sich die Performer*innen auf das Publikum zu und bauen Blickkontakt auf. Die Performer*innen tragen streckenweise Masken und spielen mit Wasser auf der Bühne. Spritzer können die 0-Reihe erreichen.

  • Da die Produktion aktuell erarbeitet wird, können sich Details in den Informationen zur Barrierefreiheit bis zum Tag der Premiere noch ändern.

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