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Programmschwerpunkt: Communities of Hope

«Zusammensein. Plädoyer für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit»
Hadija Haruna-Oelker

Covid Safer SpaceLesung

Hadija Haruna-Oelkers Buch «Zusammensein» ist ein mitfühlendes Plädoyer für eine Gesellschaft, in der alle selbstbestimmt leben können. Für diejenigen, die nicht vor Ort an der Lesung teilnehmen können, wird die Veranstaltung via Zoom gestreamt.

  • Do. 16.04. 19:30 – 21:30

    Nordflügel

Politikwissenschaftlerin und Journalistin Hadija Haruna-Oelker analysiert in ihrem Buch gesellschaftliche Brüche, antidemokratische Bewegungen und eine politische Entwicklung, die das Trennende verstärkt. Copyright: Katarina Ivanisevic
  • Hybride Veranstaltung
  • Relaxed Setting
  • Übersetzung in DSGS

Live-Übertragung via Zoom

Mit diesem Link gelangen Sie zur Live-Übertragung der Lesung «Zusammensein. Plädoyer für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit» via Zoom. Die Übertragung beginnt zum Veranstaltungsbeginn um 20 Uhr.

Vor 10 Jahren wurde Hadija Haruna-Oelker Mutter eines behinderten Kindes. Seitdem trifft sie auf Barrieren, ein falsches Verständnis von Inklusion und ein Schulsystem, das diese verhindert. In ihrem Buch «Zusammensein» analysiert die Politikwissenschaftlerin und Journalistin gesellschaftliche Brüche, antidemokratische Bewegungen und eine politische Entwicklung, die das Trennende verstärkt. Als Verbündete ihres behinderten Sohnes zeigt Hadija Haruna-Oelker, wie wir von Kindern lernen, sie stärken und begleiten können, wenn sich die Gesellschaft nicht zu einem besseren verändert. Dabei hinterfragt sie Denk- und Sprachmuster aus Schwarzer, intersektionaler Perspektive.

Die Lesung im Rahmen des Programmschwerpunkts Communities of Hope stellt mitfühlend Fragen sozialer Gerechtigkeit: Wie sähe ein Miteinander aus, bei dem niemand ausgeschlossen wird? Wer bestimmt über Teilhabe? Und warum wird die Ablehnung behinderter Menschen nicht überwunden?

Ablauf

19:30 Entspannter Einlass
20:00 Lesung (inklusive 15 Minuten Pause nach spätestens 60 Minuten)
21:30 Ende der Lesung

Covid-Safer-Veranstaltung

Alle Veranstaltungen des Programmschwerpunkts Communities of Hope finden als Covid-Safer-Veranstaltungen statt. Daher gilt für diese Veranstaltung eine Test- und Maskenpflicht. Tests und Masken werden vor Ort bereitgestellt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache

  • Stufenloser Zugang

  • Sprache: In deutscher Lautsprache

  • Übersetzung in DSGS: Die Lesung wird von Kristina Janković zusammen mit Tamara Bangerter in Deutschschweizer Gebärdensprache (DSGS) gedolmetscht.

  • Relaxte Veranstaltung: Besucher*innen sind eingeladen, Geräusche zu machen, sich zu bewegen, zu stimmen und den Raum jederzeit zu verlassen und wieder zurückzukommen.

  • Livestream: Für alle, die nicht vor Ort sein können, wird die Veranstaltung auf Zoom gestreamt. Der Zoom-Link wird spätestens am Tag der Veranstaltung hier veröffentlicht. Die Teilnahme auf Zoom ist kostenlos.

  • Lesung mit:
    Hadija Haruna-Oelker
    Moderation:
    Noa Winter
    Deaf interpreters:
    Kristina Janković
    Gebärdensprachverdolmetscherin:
    Tamara Bangerter

  • Die Politikwissenschaftlerin Hadija Haruna-Oelker lebt und arbeitet als Autorin, Redakteurin und Moderatorin in Frankfurt am Main. Sie arbeitet hauptsächlich für den Hessischen Rundfunk, moderiert außerdem die Römerberggespräche in Frankfurt und die feministische Presserunde der Heinrich-Böll-Stiftung. In der Frankfurter Rundschau schreibt sie eine monatliche Kolumne. Ausserdem ist sie zusammen mit Max Czollek Host des Erinnerungspodcasts «Trauer & Turnschuh». Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Jugend und Soziales, Rassismus- und Diversitätsforschung. Gemeinsam mit Kübra Gümüşay und Uda Strätling hat sie «The Hill We Climb» von Amanda Gorman übersetzt. Anfang 2022 erschien ihr persönliches Sachbuch «Die Schönheit der Differenz – Miteinander anders denken», das für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. 2024 erschien «Zusammensein. Plädoyer für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit» und im Herbst 2025 «Alles auf Anfang – Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur». Sie ist Preisträgerin verschiedener Medienpreise wie dem ARD-Hörfunkpreis Kurt Magnus 2015 oder dem Medienspiegel-Sonderpreis für transparenten Journalismus 2021. Darüber hinaus ist sie Teil des Journalist*innenverbandes Neue Deutsche Medienmacher*innen (NDM) und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD).

  • Der Programmschwerpunkt Communities of Hope wird unterstützt durch die Ernst Göhner Stiftung und die Übersetzung in DSGS wird unterstützt durch die Béatrice Ederer-Weber Stiftung.

Gessnerallee Programmschwerpunkt 2025/26

Vom 9. bis 18. April lädt der Programmschwerpunkt «Communities of Hope» an der Gessnerallee dazu ein, solidarische Praktiken und hoffnungsvolle Strategien der Gemeinschaftsbildung zu erproben und queere Ästhetiken zu feiern. Alle Programmpunkte finden als Covid-Safer-Veranstaltungen statt.

«Belonging Space»
Stephanie Müller & Theres Indermaur
09.04. 18.04.
Rauminstallation, Rückzugsraum

«MASTEKTOMIE. Ein bittersüsses Abschiedslied»
CHICKS* freies performancekollektiv
09.04., 10.04.
Performance

«Ich möchte nicht die perfekte Geschichte schreiben»
Mani Owzar
11.04.
Lesung

«Anouchka Gwen»
11.04.
Konzert

«Ich möchte nicht die perfekte Geschichte schreiben»
Mani Owzar
12.04.
Schreibworkshop

«Zusammensein. Plädoyer für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit»
Hadija Haruna-Oelker
16.04.
Lesung

«JUICE»
River Roux
17.04., 18.04.
Performance

Hoffnung als verbindende Praxis

6. März 2026

Von Noa Winter

Vom 9. bis 18. April lädt der Programmschwerpunkt «Communities of Hope» an der Gessnerallee dazu ein, solidarische Praktiken des Zusammenlebens und hoffnungsvolle Strategien gemeinsam zu erproben. Lesen

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