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«YOU CANNOT CAN»
Dana Michel

Die Performance findet im Hallenbad Altstetten statt
PerformanceSite-specific

Am und im Schwimmbecken entfaltet sich ein humorvolles Abenteuer, das die Bedeutung des Schwimmens für das eigene Selbstvertrauen und die Überwindung von Ängsten erkundet.

  • Sa. 19.09. 20:00 – 21:00

    Mit Einführung um 19.15 Uhr im Bistro des Hallenbads

    Hallenbad Altstetten, Dachslernstrasse 35, 8048 Zürich

  • So. 20.09. 20:00 – 21:00

    Mit Einführung um 19.15 Uhr im Bistro des Hallenbads

    Hallenbad Altstetten, Dachslernstrasse 35, 8048 Zürich

Die Künstlerin Dana Michel thematisiert in ihrer Performance «YOU CANNOT CAN» den Zugang zu Wasser und die Angst vor dem Schwimmen. Copyright: photo by bozzo / courtesy of Kinosaki International Arts Center, Toyooka City, Japan
  • Nicht sprachbasiert

Die Künstlerin Dana Michel betrachtet die Fähigkeit zu schwimmen als eine der Möglichkeiten, Selbstvertrauen zu verkörpern, und fragt sich, warum sie sich trotz zahlreicher Lernversuche im Wasser immer noch nicht wirklich wohlfühlt. Und was hält den Grossteil ihrer Familie davon ab, schwimmen zu gehen, obwohl sie von einer Insel stammt, die sowohl vom Atlantik als auch vom Karibischen Meer umgeben ist? Wie sicher kann man sich in der Welt fühlen, wenn man nicht in der Flüssigkeit schweben kann, aus der ein grosser Teil des eigenen Körpers besteht?

Um diesen Fragen nachzugehen, erarbeitete Michel mit «YOU CANNOT CAN» eine Solo-Performance in einem Schwimmbecken. Umgeben vom Publikum taucht sie ein in globale Geschichten und sozioökonomische Realitäten des Schwimmens und des sicheren Zugangs zu Wasser. Mit ihrer kaleidoskopisch-neugierigen Herangehensweise konzentriert sie sich darauf, wie wir Ängste abschütteln können. Könnte dieses wässrige Abenteuer ein Einstieg in die ultimative Befreiung sein?

Barrierefreiheit und praktische Informationen

  • Zugang und Sitzgelegenheiten: Die Performance findet im Hallenbad Altstetten (Dachslernstrasse 35, 8048 Zürich) statt. Das Gebäude ist über eine Rampe oder neun Treppenstufen zugänglich. Der Bereich um das Nichtschwimmerbecken, in dem die Performance stattfindet, ist über eine Treppe oder stufenlos über einen Lift zugänglich. Der Durchgang zwischen Sitzmöglichkeiten und Schwimmbecken ist auf der langen Seite des Beckens 170cm und auf der kurzen Seite 122 cm breit. Es gibt die Möglichkeit, die Performance von einer stufenlos zugänglichen Galerie mit Geländer (Höhe 95cm) aus zu erleben. Diese befindet sich auf der Ebene des Eingangsbereichs. Auf der Galerie gibt es zwei Rollstuhlplätze, zwei Sitzsäcke und drei Stühle. Barrierefreie Toiletten sind ein Stockwerk unter dem Bereich des Schwimmbeckens über einen Lift zugänglich. Im Falle einer Evakuierung kann das Publikum aus dem Bereich um das Schwimmbecken nicht über den Aufzug evakuiert werden, sondern nur über eine Treppe mit neun Stufen. Teammitglieder der Gessnerallee sind bei allen Aufführungen anwesend und für die Evakuierung verantwortlich.

  • Anreise und Abholservice: Die Haltestelle Farbhof ist ca. 350 m vom Hallenbad Altstetten entfernt und mit Tram und Bus erreichbar. Personen, die für den Besuch der Veranstaltung von der Bus- und Tramhaltestelle Farbhof abgeholt werden möchten, können sich bis am 17. September unter barrierefreiheit@gessnerallee.ch melden.

  • Kleidung: Es ist nicht nötig, die Kleidung zu wechseln, aber das Publikum wird gebeten, die Schuhe auszuziehen. Wer Flip-Flops tragen möchte, kann diese gern mitzubringen.Das Publikum kann die Füsse ins Wasser tauchen, wenn es möchte. Handtücher werden zur Verfügung gestellt.

  • Dauer: Die Performance dauert 60 min.

  • Sprache: Es gibt keine (Laut-)Sprache.

  • Inhaltshinweise: Die Performerin bewegt sich manchmal durch das Publikum und ist teilweise nur mit Badeanzug bekleidet. Die Arbeit thematisiert Angst vor Wasser und Nicht-Schwimmen-Können.

  • Sensorische Reize: Die Temperatur im Schwimmbad beträgt 30° Celsius und die Luftfeuchtigkeit 65%. Die Performance arbeitet mit dem natürlichen, einfallenden Licht und der Beleuchtung im Schwimmbad. Im Schwimmbad riecht es nach Chlor. Gelegentlich kommt es zu Klopfgeräuschen, Lautäusserungen und anderen Formen der Geräuscherzeugung.

  • Sound: Gelegentliches Klopfen, Lautäusserungen und Geräusche

  • Die Vorbereitungen für die Performance im Hallenbad Altstetten laufen derzeit noch, deshalb werden Informationen zur Barrierefreiheit bis Anfang September ergänzt.

  • Bei ausverkauften Vorstellungen halten wir ein kleines Kontingent an barrierefreien Plätzen (Rollstuhlplätze & Sitzsäcke) zurück. Wir bitten Personen mit Barrierefreiheitsbedarfen sich an kasse@gessnerallee.ch zu wenden.

  • YOU CANNOT CAN ist Englisch.

    Man spricht es so aus: Ju känn-not känn.

    Es ist ein Wortspiel und bedeutet: Du kannst nicht können.

    Dana Michel ist eine Künstlerin.

    Die Aufführung findet in einem Schwimmbad statt.

    Dana Michel denkt in der Aufführung über das Schwimmen nach.

    Die Zuschauer*innen sitzen um das Schwimmbecken.

    Dana Michel stellt sich die Frage:

    Warum fühle ich mich im Wasser nicht sicher?

    Dana Michel hat oft versucht, das Schwimmen zu lernen.

    Dana Michel mag das Wasser trotzdem nicht.

    Die Familie von Dana Michel schwimmt auch nicht.

    Obwohl die Familie von einer Insel kommt.

    Dana Michel beschäftigt sich in der Aufführung mit:

    • dem Schwimmen

    • der Angst vor Wasser

    • dem Zugang zu sicherem Wasser

    Dana Michel fragt:

    • Wie kann man die Angst vor Wasser verlieren?

    • Und macht Schwimmen frei?

  • Konzeption und Performance:
    Dana Michel
    Künstlerische Begleiter*innen:
    Alex Samaras, Angélique Willkie, Heidi Louis, Karl Notargiovanni, Roscoe Michel, Sierra Holder, Simon Couturier, Tracy Maurice, Yoan Sorin
    Szenografische Beratung, Technische Leitung:
    Romain Guillet
    Sound Beratung:
    David Drury
    Produktion:
    SCORP CORPS, Dana Michel, Viva Delorme
    Diffusion:
    Neonhummer, Giulia Messia & Katharina Wallisch
    In Koproduktion mit:
    Arsenic – Centre d’Art Scénique Contemporain (Lausanne, Schweiz), Bergen Internasjonale Teater (Bergen, Norwegen), Festival TransAmériques (Montréal, Kanada), Kunstenfestivaldesarts (Brüssel, Belgien), Künstler*innenhaus Mousonturm (Frankfurt, Deutschland), MDT (Stockholm, Schweden), O Espaço do Tempo (Montemor-o-novo, Portugal), Tanzquartier Wien (Wien, Österreich)
    Künstlerische Residenzen:
    Baltic Triennial (Vilnius, Litauen), Banff Centre for Arts and Creativity – Leighton Artist Studios (Banff, Kanada), Battersea Arts Centre (London, Vereinigtes Königreich), Centre de Création O Vertigo – CCOV (Montréal, Kanada), Festival TransAmériques (Montréal, Kanada), Fierce Festival und Performance, possession + automation mit Förderung durch den Arts and Humanities Research Council (AHRC) (Birmingham, Vereinigtes Königreich), Institutet (Vitsaniemi, Schweden), Kinosaki International Arts Center (Kinosaki, Japan), Kunstenfestivaldesarts (Brüssel, Belgien), marvaða (Reykjavik, Island), Rimbun Dahan (Kuala Lumpur, Malaysia), The Chocolate Factory (New York City, USA), Toronto Dance Theatre (Toronto, Kanada), Tangente St. Pölten (St. Pölten, Österreich)

  • Dana Michel ist Live-Künstlerin. Ihre Arbeiten schöpfen aus dem breiten Spektrum von Improvisation, Choreografie, Skulptur, Comedy, Hip-Hop, Kinematografie, Techno, Poesie, Psychologie, Dub und Gesellschaftskritik, um einen Strudel aus Erlebnissen zu schaffen. Bevor sie Ende zwanzig ihren Bachelor of Fine Arts in Zeitgenössischem Tanz an der Concordia University abschloss, arbeitete Michel als Marketingmanagerin und war Leistungsläuferin und Fussballspielerin. Im Jahr 2014 wurde sie für herausragende künstlerische Leistungen mit dem neu geschaffenen ImPulsTanz-Preis (Wien) ausgezeichnet und von der New York Times als eine der bemerkenswertesten Choreograf*innen des Jahres hervorgehoben. 2017 erhielt Michel den Silbernen Löwen für Innovation im Tanz bei der Biennale in Venedig. 2018 wurde sie die erste Tanzkünstlerin überhaupt, die eine Residenz am National Arts Centre in Kanada antrat. 2019 wurde ihr der ANTI Festival International Prize for Live Art (Kuopio, Finnland) verliehen. 2022 zeichnete der Canada Council for the Arts sie mit dem Jacqueline-Lemieux-Preis für ihren Beitrag zum Tanz in Kanada aus. 2024 erhielt sie den Prix de la danse de Montréal in der Kategorie «International Distribution», verliehen von CINARS.

    Michel lebt in Montréal und tourt derzeit mit fünf Solo-Stücken: «YELLOW TOWEL», «MERCURIAL GEORGE», «CUTLASS SPRING», «MIKE und «YOU CANNOT CAN».

  • Canada Council for the Arts, Conseil des Arts et des Lettres du Québec and Conseil des Arts de Montréal

Copyright: photo by bozzo / courtesy of Kinosaki International Arts Center, Toyooka City, Japan

Copyright: photo by bozzo / courtesy of Kinosaki International Arts Center, Toyooka City, Japan

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