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«Backslash Festival 2026»

MusikTanzPerformanceParty

Zwei Nächte, in denen sich die Grenzen zwischen Performances, elektronischen Live-Acts und Clubkultur auflösen.

  • Fr. 02.10.20:00–01:00

    Nordflügel, Südbühne, Halle Ost, Halle West, Stall 6

  • Sa. 03.10.20:00–06:00

    Nordflügel, Südbühne, Halle Ost, Halle West, Stall 6

Das Backslash Festival feiert sein 10-jähriges Bestehen mit einem kuratierten Programm aus Live-Acts, Performancekunst, DJ-Sets und visuellen Interventionen an der Gessnerallee. Copyright: Backslash Festival Archiv
  • Stufenlos zugänglich

Das Backslash Festival lädt zu einer sorgfältig kuratierten Auswahl an elektronischen Live-Acts, Performances, DJ-Sets und visuellen Interventionen ein. Über zwei lange Abende hinweg übernehmen 25 Künstler*innen aus der internationalen, nationalen und lokalen Szene die Räume der Gessnerallee und bespielen sie auf unterschiedliche Weise. Dabei entsteht ein mitreissender Sog, der einlädt, bis zum Morgengrauen zu bleiben.

Seit 2016 präsentiert das Backslash Festival künstlerische Positionen an den Schnittstellen von darstellender Kunst, Clubkultur und bildender Kunst. Im Zentrum stehen dabei Arbeiten, die Disziplinen überschreiten und ästhetische sowie formale Synergien schaffen.

Zeitplan

Freitag

20:00
Stefanie Egedy
Halle West
21:00
Ohm Sweet
Stall6
22:00
Ula Liagaitė
Nordflügel
22:15
STREIKTHROUGH
Halle Ost
23:00
36birds
Nordlügel
23:30
Pezo & upsammy present Eerie Enterprise
Halle Ost

Samstag

21:00
Mélissa Guex & Katerina Andreou
Halle West
21:00
francine satu
Stall6
22:00
Bast Hippocrate & William Cardoso
Nordflügel
22:15
kris mess
Halle Ost
23:00
margaretha jüngling, Alina Arshi & Luc Häfliger
Nordflügel
23:30
crp
Halle Ost
00:00
Aa Sudd
Nordflügel
01:00
Souzo
Nordflügel
01:15
Buttechno
Halle Ost
02:00
ophélie
Nordflügel
02:15
Martín M. Wollmann & Yin Haolong
Halle West
04:00
MÂNAA b2b Caramelo Gabanna
Nordflügel

Informationen zur Barrierefreiheit

  • Stufenloser Zugang

  • Alter: Ab 18 Jahren

  • Awareness: Während der gesamten Veranstaltung ist ein Awareness-Team vor Ort. Ein Safer Space steht als Rückzugsort zur Verfügung.

  • Sound: Die Lautstärke kann bis zu 100 dB betragen. In Halle Ost, Halle West und im Nordflügel kommen teilweise intensive und deutlich spürbare Bässe zum Einsatz.

  • Licht: In Halle Ost und im Nordflügel können zeitweise Stroboskop-Effekte sowie schnelle Wechsel zwischen hellem und dunklem Licht eingesetzt werden. In Halle West und Stall 6 kommen keine Stroboskop-Effekte zum Einsatz.

  • Haze und Nebel: In Halle Ost und im Nordflügel kann zeitweise deutlich wahrnehmbarer Haze und Nebel eingesetzt werden. In Halle West und Stall6 wird nur leichter Haze verwendet.

  • Ruhigerer Raum: Stall6 ist als ruhigerer Raum mit weniger sensorischen Reizen und zusätzlichen Sitzmöglichkeiten eingerichtet. Dort gibt es keine lauten Sounds, ausser an beiden Abenden ungefähr von 21 bis 22 Uhr während der Live Acts.

  • Weitere Informationen: Da sich das Festival noch in der Entwicklung befindet, werden Informationen zu den sensorischen Reizen einzelner Performances laufend auf den jeweiligen Veranstaltungsseiten ergänzt.

Performance von margaretha jüngling, Alina Arshi & Luc Häfliger

  • Licht: Zu Beginn der Performance ist es sehr dunkel. Der Raum wird zunächst nur von zwei Lichtquellen beleuchtet. Es kommen keine Stroboskop- oder blinkenden Lichteffekte zum Einsatz.

  • Sound: An einer Stelle kann die Performance sehr laut werden. Ob es schnelle Lautstärkewechsel geben wird, steht derzeit noch nicht fest.

  • Publikum und Interaktion: Dem Publikum wird während der Performance Essen angeboten. Die Zuschauer*innen müssen das angebotene Essen nicht annehmen oder essen. Eine Performerin bewegt sich mit einem überdimensionalen, langen Zopf als Requisit durch das Publikum. Dadurch kann es vereinzelt notwendig sein, kurz Platz zu machen.

  • Gerüche und Essen: Es werden keine gezielten oder starken Gerüche eingesetzt. Angeboten wird eine süss-salzige essbare «Erde» aus Beeren, Pilzen, Honig, Mehl, Butter und Kohle. Dadurch können leichte Gerüche wahrnehmbar sein.

Performance von Martín M. Wollmann & Yin Haolong

  • Licht: In der Performance werden voraussichtlich Stroboskop-Effekte eingesetzt. Ausserdem gibt es sehr dunkle Momente.

  • Sound: Es kommen voraussichtlich laute, intensive Sounds zum Einsatz.

  • Publikum und Interaktion: Nach aktuellem Stand ist keine direkte Interaktion mit dem Publikum geplant. Da es sich um eine neue Produktion handelt, steht dies noch nicht abschliessend fest.

  • Weitere Informationen: Die Performance befindet sich noch in der Entwicklung. Die Angaben zu den sensorischen Reizen werden nach der Probenphase aktualisiert, falls sich Änderungen ergeben.

  • Das Backslash Festival gibt es seit 2016.

    Es ist eine grosse Veranstaltung.

    Das Festival dauert zwei Abende.

    Das Festival zeigt verschiedene Kunst.

    Es gibt Tanz und Musik wie in Clubs.

    Es gibt DJ-Sets, Live-Musik und Performances.

    Es gibt auch bunte Bilder und Lichter.

    25 Künstler*innen zeigen ihre Kunst.

    Sie sind aus verschiedenen Ländern und Städten.

    Einige von ihnen kommen auch aus Zürich.

  • Künstlerische Leitung & Konzept, Ko-Kuration Programm:
    Alexandre Gaeng
    Produktion & Ko-Kuration Programm:
    Emmanuel Küng
    Residenz & Ko-Kuration Programm:
    Stella Cristiana
    Residenz & Co-Kuration Programm, Kommunikation:
    Laura-Maria Drage
    Management & Ko-Kuration Programm:
    Jonatan Niedrig
    Technische Leitung:
    Emiliano Larrea
    Szenografie:
    Yu ɛŋɬɛཞ & Jehane

  • Das Backslash Festival hat seine Wurzeln in zeitgenössischen Praktiken, die Live- und experimentelle elektronische Musik, darstellende Kunst und Clubkultur umfassen. Es betrachtet Klang nicht als isoliertes Medium, sondern als etwas, das mit Körpern, Bildern, Codes und räumlichen Gegebenheiten verflochten ist. Die Performance entfaltet sich als Situation: konstruiert, instabil und gemeinsam erlebt.

    Kuratorisch verfolgt das Festival einen prozessorientierten Ansatz. Kategorien wie Clubmusik, Komposition, Performance oder audiovisuelle Kunst dienen eher als Ausgangspunkte denn als Definitionen. Sie bieten vorübergehende Orientierung, bleiben dabei jedoch offen für Verzerrungen und Überschneidungen. Genres lösen sich allmählich durch Verschiebungen in Dauer, Intensität, räumlicher Anordnung und performativer Präsenz auf.

    Jede Ausgabe bringt Künstler*innen zusammen, die formatübergreifend arbeiten – von Live-Sets und Performances bis hin zu Installationen und kollaborativen Projekten. Einige Werke werden zum ersten Mal präsentiert, während andere speziell im Kontext des Festivals Gestalt annehmen.

    Das Backslash Festival existiert in einem Grenzbereich zwischen einer Clubnacht, einem zeitgenössischen Theaterstück und einem Nischen-Konzertprogramm, ohne sich vollständig in einem dieser Bereiche festzulegen. Es konzentriert sich nicht nur darauf, wie Werke entstehen, sondern auch darauf, wie sie erlebt werden – körperlich, gemeinschaftlich und in Beziehung zu ihrer Umgebung.

    Zwei Nächte lang schafft das Festival einen temporären Raum der Begegnung und Transformation. Einen Raum, in dem sich Praktiken überschneiden, Erwartungen verschieben und in dem sich Menschen bewegen, den Fokus verlieren und ihn wiederfinden.

Copyright: Backslash, Festival Design: Moritz Furger & Romain Salomon

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