Direkt zum Inhalt

Barrierefreiheit

Im Folgenden finden Sie Erläuterungen zur Barrierefreiheit in der Gessnerallee und Informationen, wie Sie mit uns bei Fragen in Kontakt treten können. Der barrierefreie Zugang zum Haus, zur Website und zum Programm ist uns wichtig. Darum sind wir zusammen mit dem Team, den Künstler*innen, den Grafikdesigner*innen und Programmierer*innen laufend daran, Barrierefreiheit auf allen Ebenen zu verbessern. 

Wir sind uns bewusst, dass wir bezüglich einiger Barrierefreiheitsbedarfe einiges zu tun haben und bestimmte Perspektiven nicht (ausreichend) mitgedacht haben. Daher freuen wir uns, wenn Sie uns zu Ihren Erfahrungen mit unseren Barrierefreiheitsangeboten Feedback geben möchten.

Da einige Produktionen bei der Veröffentlichung des Programms im Entstehungsprozess sind oder sogar zum ersten Mal bei uns aufgeführt werden, werden Informationen zu Veranstaltungen auf den entsprechenden Veranstaltungsseiten laufend aktualisiert. 

Kontakt

Die Agent*innen für Diversität, Ramona Unterberg und Manuel Gerst, sind bei Fragen zu Barrierefreiheit regelmässig von Montag bis Freitag zwischen 10 Uhr und 16 Uhr zu erreichen.

Über die E-Mail Adresse: barrierefreiheit@gessnerallee.ch

Einstellungen für die gesamte Website

Dunkler Modus


Schriftauswahl


Barrierefreiheitsmittel

  • Audiodeskriptionen machen Vorstellungen für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich. Dabei werden Vorgänge auf der Bühne und visuelle Elemente (wie Kostüme, Bühnenbild, Requisiten, aber auch Bewegungen, Gesten und Mimik) beschrieben. Häufig wird vor der Vorstellung eine Tastführung für ein blindes und sehbehindertes Publikum angeboten.

  • Wir möchten Personen unterschiedlichen Alters in der Gessnerallee willkommen heissen. Darum bieten wir immer wieder Veranstaltungen an, die sich an sowohl junge, mittelalte und alte Menschen richten und an die, die am liebsten gemeinsam ein tolles Theater-, Tanz-, Performance- und Musikerlebnis haben wollen. 

  • In manchen Stücken kommen Gebärdensprachen (z.B. Deutschschweizer Gebärdensprache, Deutsche Gebärdensprache, International Sign) zum Einsatz. Für ausgewählte Veranstaltungen sind ausserdem Dolmetscher*innen für Deutschschweizer Gebärdensprache und Lautsprache vor Ort.

  • Für ausgewählte Vorstellungen ist eine Höranlage mit Induktionsschleife für Menschen mit Hörbehinderungen in Betrieb. Diese Vorstellungen sind entsprechend gekennzeichnet.

  • Leichte Sprache ist eine sehr leicht verständliche Sprache und wird vor allem für Menschen mit Lernschwierigkeiten verwendet. Aber auch andere Personen profitieren von Leichter Sprache. Zum Beispiel die, die gerade Deutsch lernen. Durch Leichte Sprache werden komplexe Inhalte verständlich und zugänglich gemacht. Das Ziel ist es, allen Besucher*innen ein gleichberechtigtes kulturelles Erlebnis zu ermöglichen und sicherzustellen, dass alle die Handlung und die Botschaft des Stücks verstehen können. 

  • Relaxed Performance (kurz: RP) ist ein Barrierefreiheitsformat, das Menschen willkommen heissen möchte, für die die üblichen Konventionen von Performance-Veranstaltungen (wie z.B. langes Stillsitzen auf engem Raum, unangekündigte starke sensorische Reize oder Interaktion) eine Barriere darstellen und die durch diese oft ausgeschlossen sind. Sie richten sich insbesondere an neurodivergente Menschen (z.B. Autist*innen, Menschen mit Tourette oder ADHS) und werden von diesen entscheidend mitentwickelt.

  • Stufenloser Zugang ist, sofern nicht anders gekennzeichnet, zu allen Veranstaltungen gewährleistet. Für das Publikum stufenlos zugänglich sind die Räume Nordflügel, Stall6, Halle (Ost/West), Südbühne und Restaurant Riithalle. Noch nicht stufenlos zugänglich sind sämtliche Räume im ersten Stock des Gebäudes sowie einzelne von Künstler*innen genutzte Räume (wie Garderoben). 

    Rollstuhlgängige, genderneutrale Toiletten befinden sich im Nordflügel und im Gang zwischen Stall6 und Halle. Im Durchgang des Restaurant Riithalle befindet sich in der Damentoilette eine weitere rollstuhlgängige Toilette.

  • In einigen Vorstellungen kommen Übertitel des gesprochenen und gegenbenenfalls übersetzten Textes zum Einsatz. Manche Stücke arbeiten mit deskriptiven Übertiteln, die neben dem gesprochenen Text auch weitere auditive Elemente (wie Geräusche oder Musik) durch Beschreibungen zugänglich machen.

Rollstuhlplätze, Sitzsackplätze und weitere Sitzmöglichkeiten

In der Gessnerallee werden für (fast) alle Vorstellungen und Konzerte Rollstuhlplätze und Sitzsackplätze zur Verfügung gestellt (zum Beispiel für Zuschauer*innen mit chronischen Schmerzen).

Im Vorverkauf können diese Plätze in sämtlichen Preiskategorien unter «Rollstuhlplatz» oder «Sitzsackplatz» frei gebucht werden. Insbesondere bei fast ausverkauften Vorstellungen bitten wir Sie, die Plätze mit Sitzsäcken für Personen freizulassen, die auf diese Form der Barrierefreiheit angewiesen sind.

Sollten Sie auf eine andere alternative Sitzmöglichkeit (z.B. einen Stuhl mit Kissen oder Keilkissen) angewiesen sein, bitten wir Sie, uns im Voraus zu kontaktieren oder an der Abendkasse Bescheid zu sagen.

Bei ausverkauften Vorstellungen halten wir ein kleines Kontingent an barrierefreien Plätzen (Rollstuhlplätze & Sitzsäcke) zurück. Wir bitten Personen mit Barrierefreiheitsbedarfen sich an kasse@gessnerallee.ch zu wenden.

Begleitpersonen für Menschen mit Behinderung

Personen, die Menschen mit Behinderung zu einer Vorstellung begleiten, erhalten eine Freikarte. Im Vorverkauf kann diese unter der Ticketkategorie «Kein Preis» (Für Begleitperson für Besucher*in mit Behinderung, Personen mit Aufenthaltsbewilligung S, N, F und Kinder unter 12 Jahren) gebucht werden.

Assistenzhunde

Assistenzhunde haben freien Zutritt zum Theater.

Content Notes

Wir weisen auf den Veranstaltungsseiten auf verschiedene potenziell belastende Inhalte hin, die auf manche Personen triggernd wirken können. Eine transparente Kommunikation hierüber erlaubt potenziellen Besucher*innen selbstbestimmt darüber zu entscheiden, ob eine Vorstellung für sie barrierearm ist. 

Uns ist bewusst, dass manche Inhalte ohne Content Notes dazu führen können, dass sich Betroffene nicht mehr sicher fühlen, da diese Inhalte anstössig, verstörend, belastend oder sogar retraumatisierend wirken können.

Da es eine sehr grosse Bandbreite an potenziellen Triggern gibt und es nicht immer möglich ist, alle mitzudenken und einzubeziehen, möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, sich über spezifische Trigger bei uns im Vorfeld zu erkundigen.

Wir ermutigen Sie dazu, sich bei uns zu melden und zu fragen, ob bestimmte belastende Inhalte in einer unserer Aufführungen thematisiert, gezeigt oder ausgeführt werden. Dazu reicht zum Beispiel eine kurze Mail an barrierefreiheit@gessnerallee.ch, die keiner besonderen Formulierung bedarf und auch gerne nur aus einer Frage bestehen darf.

Altersempfehlungen

Wir geben Altersempfehlungen nur für Veranstaltungen an, die entweder speziell für ein unter 18-jähriges Publikum gedacht sind oder bei denen die Inhalte (Pornografie, Gewalt oder Nacktheit) ausschliesslich für ein Publikum ab 16 oder 18 Jahren geeignet sind.

Covid-Safer-Veranstaltungen

Damit auch Personen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen oder Care-Verantwortung, für die eine Ansteckung mit Covid oder anderen Erkrankungen ein hohes Risiko darstellt, sich bei uns an der Gessnerallee willkommen fühlen können, gestalten wir spezifische Events oder Programmschwerpunkte als Covid-Safer-Veranstaltungen. 

Das heisst, es gilt in fast allen Räumen sowohl Test- als auch Maskenpflicht. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Orte, an denen konsumiert wird, wie die Stall6 Bar. Tests und Masken werden von der Gessnerallee bereitgestellt. Wir empfehlen, spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort zu sein.