Programmschwerpunkt: Communities of Hope

«MASTEKTOMIE. Ein bittersüsses Abschiedslied»
CHICKS* freies performancekollektiv

Die interaktive Konzert-Performance «MASTEKTOMIE» feiert mit Lebenslust ein Abschiedsritual für Brüste und einen bittersüssen Neuanfang.

  • Do. 09.04. 20:00 – 21:45

    Halle

  • Fr. 10.04. 20:00 – 21:45

    Halle

CHICKS* widmen sich in ihrer Performance dem Abschied von Brüsten sowie Fragen von Fürsorge, Verlust und Neuanfang. Copyright: Lena Ures

In «MASTEKTOMIE. Ein bittersüsses Abschiedslied» widmen sich CHICKS* dem Gehenlassen von Brüsten und begleiten Marietheres Mio Jesse beim Abschied von den eigenen Brüsten. Gemeinsam entwickeln sie ein feierliches, queeres und tränenreiches Abschiedsritual – und einen Abend über die gesellschaftliche, kulturelle und politische Auseinandersetzung mit Gesundheit, Gender, Brustkrebs und Trauerkultur. Auf der Bühne begegnen sich unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen mit Mastektomien**, verbunden durch die gemeinsame Frage, wie gegenseitige Fürsorge gestaltet werden kann.

Im partizipativen Aufführungsformat laden die drei Performer*innen das Publikum ein, diesen Prozess zu begleiten. Hier dürfen Verlust, Abschiedsschmerzen und das aufgeregte Begrüssen des veränderten Körpers, des Neuanfangs, nebeneinander in allen Ambivalenzen vorkommen. Es wird intim, soft, herausfordernd – und es wird sich gekümmert.

** Eine Mastektomie ist eine Operation, in der Brustgewebe entfernt wird.

Covid-Safer-Veranstaltung

Alle Veranstaltungen des Programmschwerpunkts Communities of Hope finden als Covid-Safer-Veranstaltungen statt. Daher gilt für diese Veranstaltung eine Test- und Maskenpflicht. Tests und Masken werden vor Ort bereitgestellt.

Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache

  • Stufenloser Zugang

  • Sprache: in deutscher Lautsprache mit Liedtexten in englischer Lautsprache

  • Audiodeskription: Bei allen Vorstellungen ist die integrierte Audiodeskription in deutscher Lautsprache im gesamten Publikumsraum hörbar.

  • Content Notes: Die Performance thematisiert Mastektomie im Kontext von trans Sein und Transition sowie Krebs(-Prävention). Dazu gehören auch Krankheit, gewaltvolle Erfahrungen im Gesundheitssystem, Tod und Trauer. Des Weiteren werden medizinische Eingriffe und Amputationen detailliert beschrieben. Die Performer*innen zeigen und beschreiben, wie ihre Körper nach der Mastektomie aussehen.

  • Relaxed Performance: Alle Vorstellungen finden als Relaxed Performance statt. Besucher*innen sind eingeladen, Geräusche zu machen, sich zu bewegen, zu stimmen und den Raum jederzeit zu verlassen und wieder zurückzukommen.

  • Abholservice: Personen, die für den Besuch der Veranstaltung von einer ÖV-Station abgeholt werden möchten, können sich hier melden.

  • Tastführung: An beiden Abenden findet eine Tastführung für blinde und sehbehinderte Menschen statt. Die Uhrzeit wird in Kürze bekannt gegeben.

  • Einführung der sensorischen Reize: Zu Beginn werden die hellsten, dunkelsten, leisesten und lautesten Momente dem Publikum vorgeführt.

  • Licht: Das Licht im Raum ist die ganze Zeit hell genug, um sich im Raum zurechtzufinden. Es gibt sowohl hellere als auch dunklere Momente und langsame Lichtwechsel.

  • Sound: Die Performer*innen sprechen meistens durch ein Mikrofon verstärkt. Es gibt regelmäßig Live-Musik (Piano und E-Gitarre) und Gesang auf der Bühne. Es gibt keine plötzlich auftretenden Geräusche oder Musikeinsätze.

  • Weitere sensorische Reize: Es wird Schaum im Bühnenraum eingesetzt.

  • Publikumssituation: Drei Tribünen sind im Halbkreis angeordnet. Es gibt verschiedene Sitzmöglichkeiten: Stühle mit Rücken- und Armlehne, Rollstuhlplätze, Sitzsäcke, Kissen am Boden sowie Campingmöbel.

  • Interaktion: Es gibt Momente, in denen das Publikum eingeladen ist, mit den Performer*innen zu interagieren, auf die Bühne zu kommen oder sich am Platz zu bewegen. Die Teilnahme daran ist immer freiwillig. Manchmal bewegen sich die Performer*innen durch das Publikum.

Copyright: Lena Ures

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