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Reihe: Art in Conflict

«Zugehörigkeit, Verlust und die Sprache der Kunst»
artasfoundation

Gespräch

Künstlerisches Schaffen in Krisengebieten sieht sich mit herausfordernden Fragen konfrontiert. In dieser Gesprächsreihe kommen unterschiedliche Akteur*innen zusammen und reflektieren ihre Erfahrungen. Dieses Mal mit Vida Rucli (Architektin, Kulturschaffende, Robida Collective) und Fazil On Yu (Tänzer, Choreograf, Aktivist und Performance-Künstler).

  • Mi. 10.06. 17:30 – 19:00

    Stall6

    Freier Eintritt / Teilnahme via Zoom

Copyright: Antônio Frederico Lasalvia

Vida Rucli, Mitglied des interdisziplinär arbeitenden Robida Collective, das – als Teil der slowenischen Minderheit in Italien – im Grenzdorf Topolò/Topolove aktiv ist, und Fazil On Yu, in Uganda geboren und heute in der Schweiz lebender Performance-Künstler, der ebenfalls interdisziplinär und kollaborativ arbeitet, treten in ein Gespräch über Zugehörigkeit, Verlust und Geschichte. Dies der Frage folgend, wie Dialoge entstehen können – trotz aller Unterschiedlichkeit. Dabei geht es nicht nur um die Begegnung zwischen Menschen, sondern auch um die Beschäftigung mit Orten, Landschaften und Erinnerungen. Wie lässt sich in einer Welt, die von Migration, Mehrsprachigkeit und kolonialen Nachwirkungen geprägt ist, ein offenes Gespräch führen? Und welche Rolle spielt die Kunst dabei, neue Räume des Zuhörens und Verstehens zu schaffen?

Fazil on Yu wird beim Gespräch vor Ort anwesend sein und Vida Rucli wird online zugeschaltet.

Eine spontane Teilnahme vor Ort ist jederzeit möglich. Mit vorgängiger Anmeldung über diesen Link ist auch eine Teilnahme via Zoom möglich.

Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache

  • Stufenloser Zugang

  • In englischer Lautsprache

Die Gesprächsreihe «Art in Conflict» ist Teil einer monatlichen Reihe, die das Zentrum für Kunst und Friedensförderung ZKF – eine Initiative von artasfoundation und Zürcher Hochschule der Künste ZHdK – im Theater Gessnerallee durchführt. Jede Veranstaltung wird live in die Mediathek der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Freilager-Platz 1, Münchenstein, 8. OG, übertragen.

  • Art in Conflict ist englisch.

    Man spricht es so aus: Aat in Konflikt.

    Es heisst auf Deutsch: Kunst im Streit.

    Art in Conflict ist eine Reihe von Gesprächen.

    Ein Gespräch ist einmal im Monat.

    Expert*innen sprechen über Kunst*projekte in Ländern mit Krieg.

    Alle können zuhören oder mitreden.

    Sie können im Theater teilnehmen.

    Oder Sie können zu Hause über das Internet teilnehmen.

    Der Eintritt ist kostenlos.

    Wir sprechen heute über Heimat, Verlust und Geschichte

    Wir sprechen mit Fazil On Yu

    Er ist Künstler.

    Er wurde in Uganda geboren. 

    Heute lebt er in der Schweiz. 

    Er ist heute hier.

    Wir sprechen auch mit Vida Rucli

    Sie arbeitet im Robida Collective in Italien. 

    Sie ist online dabei.

    Die beiden sprechen über diese Fragen: 

    • Wie kann Kunst Menschen und Orte verbinden? 

    • Wie kann Kunst helfen, dass Menschen sich besser verstehen?

  • Was kann Kunst in von Krisen betroffenen Regionen bewirken? Wie engagieren sich Kunstschaffende für menschliche Begegnung und friedliche Konfliktbearbeitung und was sind Bedingungen für diese Arbeit?

    Die Gesprächsreihe «Art in Conflict» lädt Praktiker*innen und Forschende aus unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen ein, miteinander und mit dem Publikum zu spezifischen Themen innerhalb der Felder sozial engagierter Kunst und internationaler Friedensarbeit in einen Austausch zu treten. In informellen Gesprächen – meist mit zwei Gästen – werden Aspekte dieser Arbeit beleuchtet, die sowohl auf praktischen Erfahrungen als auch auf theoretischen Überlegungen basieren. Moderiert werden die Gespräche von Mitgliedern des Teams der artasfoundation, der Schweizer Stiftung für Kunst in Konfliktregionen, die seit 2012 Kunstprojekte initiiert und organisiert.

    Die Gesprächsreihe wird in Partnerschaft mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), der Mediathek der HGK Basel und dem Theater Gessnerallee Zürich durchgeführt.

Copyright: Pumamimicomix

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