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Wochenbrief

Das Programm im Januar

Debatten, zwei Premieren, künstlerische Forschung sowie Theater und Musik für jedes Alter. Wochenbrief #63

Team Gessnerallee, 7. Januar 2026

Credits: DIVAS, Copyright: Laura Knüsel

Liebe Besucher*innen der Gessnerallee, liebe Künstler*innen

Ziehen Sie sich warm an. In den nächsten Tagen bleibt es draussen zwar kalt, unser Programm im Januar wird es Ihnen aber vermutlich schwer machen, zu Hause zu bleiben. Es folgt ein kleiner und sortierter Programmüberblick:

Debatte und Diskurs mit CORRECTIV.Schweiz und artasfoundation

Voller Vorfreude starten wir heute um 19.30 Uhr (7. Januar) diskursiv ins neue Jahr mit der dritten Folge der Gesprächsreihe «Monatsthemen» – diesmal mit dem Recherchezentrum CORRECTIV.Schweiz und dem Schwerpunktthema sichtbare und unsichtbare Barrieren. 

Eine Woche später, bei der Gesprächsreihe der artasfoundation «Art in Conflict» zu künstlerischem Schaffen in Krisengebieten (14. Januar), geht es um selbst organisierte Kulturnetzwerke. 

Zwei Premieren von DIVAS und RRRRRR Collective

Im Januar gibt es zwei neue Produktionen lokaler Künstler*innen zu entdecken: «Glistening (Remembering the Unknown)» von DIVAS (14.–18. Januar) entfaltet nach und nach eine bizarre, manchmal gruselige und doch verführerische Alternativwelt aus Körpern, Klang, Wasser und Licht. Eine Bande Narren in mystischen Kostümen widersetzt sich hier starrsinnig und charmant den Gesetzen der Normalität. 

In «Wen Keng We Meet? – On Connection» (29.–31. Januar) stellt sich das euro-asiatische RRRRRR Collective, bestehend aus Keng Chen, Wen-Chi Liu, Dino Radoncic, Eneas Prawdzic, Nathalie Stirnimann und Stefan Stojanovic, die Frage, wie wir trotz der Wiederkehr von Grenzen, Spaltungen und geopolitischen Spannungen in Verbindung bleiben können.

Copyright: RRRRRR Collective

Für Gross und Klein, Jung und Alt mit den Old Masters und Rita Roof

Ein Wochenende im Januar ist speziell einem Publikum jeden Alters gewidmet. In der verspielten, verblüffenden Arbeit «Das Haus meines Geistes» von Old Masters (öffentliche Vorstellung 24. Januar) hat es sich eine Clique von drei Freund*innen zu ihrer Spezialität gemacht, Dinge anders zu verwenden, als wir erwarten würden. Sie kreieren ein Panoptikum aus Bildern, Objekten und Visionen für neugierige Zuschauer*innen ab 4 Jahren. 

Einen Tag später, am Sonntag, 25. Januar, kommen grosse und kleine Musikfans auf ihre Kosten, denn Ausnahmesängerin Rita Roof kommt im Rahmen der Kinderkonzertreihe in den Stall6.

Credits: Old Masters, Copyright: Julie Masson

Künstlerische Forschung mit dem «Schmerzlabor» 

Das «Schmerzlabor», das vom 27. Januar bis 1. Februar stattfindet, ist ein Labor für künstlerische Recherche, Austausch und Inspiration, das sich thematisch mit chronischen, unsichtbar gemachten Schmerzen auseinandersetzt (physisch und/oder psychisch). Es bietet acht Kunstschaffenden die Möglichkeit, gemeinsam das kreative und politische Potenzial chronischer Schmerzen zu erforschen.

Und dann «Relaxed Feiern» Anfang Februar

Wie können Feiern und Partyformate für neurodivergente und chronisch kranke Menschen barrierefrei gestaltet werden? Lovis Heuss bewegt sich als Künstler*in, DJ (Midnight Snack Collective) und Drag Artist (The Heart Throb Mob) seit Jahren in Club-Kontexten und erforscht in der zweitägigen Veranstaltung «Relaxed Feiern» (7. und 8. Februar) gemeinsam mit der Gessnerallee und interessierten Veranstalter*innen und Communitys, wie sich neurodivergentes und chronisch krankes Wissen sowie Beratungsexpertise auch im Kontext des Feierns besser einsetzen lassen.

Einen Überblick über das Programm 2025/26 finden Sie auf unserer Website.

Copyright: Lovis Heuss

Zeitung

«Was will ich eigentlich?»

Seit über 20 Jahren steht Rita Roof als Sängerin auf der Bühne – zu Beginn stets im Hintergrund, nie im Mittelpunkt der medialen Öffentlichkeit. Über ihren Weg zur Solokünstlerin und den Mut, sich Raum zu nehmen. Zum Beitrag

Ausserdem

Ab August 2026 oder nach Vereinbarung suchen wir eine*n Lichttechniker*in (60–70 %).Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 27. Februar 2026 an veserwalther@gessnerallee.chZur Stellenausschreibung

Für die Besetzung von aktuellen Vakanzen in der Jury Konzeptförderung Tanz und Theater sucht die Stadt Zürich per 1. September 2026 oder nach Vereinbarung 1–2 Jurymitglieder. Zur Ausschreibung

Und Produktionen, die im Herbst 2026 mit einem Stück Premiere feiern und dieses im Rahmen eines Try-outs vor Publikum testen möchten, können sich für das «Hecht Jetzt»-Festival bewerben. Das Festival findet statt vom 17. bis 20. Juni 2026, die Bewerbungsfrist endet am 25. Januar 2026. Alle Infos zum Festival und zum Wettbewerb finden sich unter Theater Am Hechtplatz | Hecht Jetzt Ausschreibung.

Wir wünschen ein gutes Ankommen im Jahr 2026 und freuen uns über Ihren Besuch.

Ihr Team der Gessnerallee

Copyright: Hannah Gottschalk

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