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Wochenbrief

Neue Saison, neues Abenteuer

Das Team der Gessnerallee ist zurück aus der Sommerpause und freut sich auf die Künstler*innen und die Begegnungen mit dem Publikum. Wochenbrief #89

Team Gessnerallee, 19. August 2026

Credits: «YOU CANNOT CAN» Dana Michel, Copyright: Clara Lacasse

Liebe Besucher*innen der Gessnerallee, liebe Künstler*innen

Wir sind zurück aus der Sommerpause und freuen uns auf die Saison 2026/27. Am Donnerstag, 10. September, findet der offizielle Auftakt mit der neuen Arbeit von Tiran Willemse «SYNTHETIC / Artefact» statt. Sichern Sie sich schon jetzt Ihre Tickets! Oder am besten gleich einen Jahrespass

Neu finden Sie im Wochenbrief das kommende Programm in aller Kürze gleich zu Beginn, kompakt in einer Box. Ein Wunsch aus unserer Publikumsumfrage im vergangenen Frühjahr: Die einen schätzen Länge und Kontext, die anderen wollen es ganz, ganz kurz. Und wir lieben das Prinzip des Sowohl-als-auch.

Bevor es im September richtig losgeht, passiert bereits einiges im Haus. Letztes Wochenende fand die erste Kooperation mit dem Zürcher Theater Spektakel statt und wir durften die Gastgeber*innen für die Produktion «Multitud» von Tamara Cubas mit 60 Laientänzer*innen sein. Gemeinsam haben sie in einer Zeit der Vereinzelung das gemeinsame Erleben erprobt, das in diesem Moment zum politischen Akt wird.

Ende dieser Woche heissen wir Criptonite mit ihrem Labor «Crip Joy & Disabled Futures» willkommen. Dabei geht es um Storytelling, Humor und Freude. 10 behinderte, gehörlose und/oder chronisch kranke Künstler*innen aus der Schweiz werden eingeladen, sich im Labor zu vernetzen und die eigene Praxis vorzustellen und weiterzuentwickeln. Den Schlusspunkt des Labors setzt ein öffentliches Sharing am 27. August. Es werden Erfahrungen und Praktiken aus dem Labor geteilt und zum Thema «Crip Joy & Disabled Futures» diskutiert. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.

Und gleich im Anschluss findet zum ersten Mal das «Status Lab» statt. Eine Kooperation zwischen dem SICK! Festival (England), dem Project Arts Centre (Irland), der Kaserne Basel und der Gessnerallee. Das Labor bietet in der ersten Edition 6 sozial engagierten Künstler*innen in Form von Residenzen die Möglichkeit, sich international zu vernetzen und ihre künstlerische Arbeit zu vertiefen. Wir freuen uns sehr auf den Auftakt in der Gessnerallee. 

Credits: «SYNTHETIC / Artefact» Tiran Willemse

Programm

«SYNTHETIC / Artefact» – Tiran Willemse

10.,11.,14.,15. September

Eine choreografische Arbeit über die Figur der Puppe in der Geschichte des europäischen Balletts und Theaters sowie in afrikanischen und asiatischen Tanzformen. Mit Davide-Christelle Sanvee, Élie Autin, Ophelia Young und Elisabeth Mulenga. Tickets

«Von Design zu Solidarität» – artasfoundation

16. September

Künstlerisches Arbeiten in Krisengebieten ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. In dieser Gesprächsreihe teilen unterschiedliche Menschen aus Kunst und Kultur ihre Erfahrungen. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.

«YOU CANNOT CAN» von Dana Michel

19./20. September

Am und im Schwimmbecken des Hallenbads Altstetten entfaltet sich ein humorvolles Abenteuer, das die Bedeutung des Schwimmens für das eigene Selbstvertrauen und die Überwindung von Ängsten erkundet. Tickets

Kinderkonzert mit Gina Été

20. September

Hybrid-Chamber-Pop und politisches Bewusstsein. Die beliebte Kinderkonzertreihe präsentiert aufregende Musiker*innen und Bands für Gross und Klein, Jung und Alt. Tickets

Credits: Gina Été, Copyright: Niclas Weber

Zeitung

Militär, Autobahn und Freies Theater – die Geschichte der Gessnerallee

Der Journalist und Fotograf Julien Felber begibt sich auf einen historischen Parcours durch die über 150-jährige Geschichte der Gessnerallee. Von Kavalleriepferden und Kasernenbetrieb über Jugendbewegungen und Autobahnpläne bis hin zum Freien Theater. Begleitet wird er von Alice Bamberger, Ladenbesitzerin und Zeitzeugin, deren persönliche Erinnerungen die Geschichte des Hauses mit jener der Stadt verweben. Zum Beitrag

Die Zeitung der Gessnerallee geht ins dritte Jahr. Jetzt ist der beste Zeitpunkt, ein Abo für die vier kommenden Ausgaben zu erwerben. Es kostet CHF 20 exklusive Porto und kann ganz einfach via Mail an zeitung@gessnerallee.ch bestellt werden. Die nächste Ausgabe erscheint am 10. September pünktlich zum Saisonauftakt.

Ausserdem

Last but not least ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, Mitglied des Vereins Theaterhaus Gessnerallee zu werden. 


Warum das so ist

Mit Ihrer Neugierde und Treue setzen Sie sich für die Entwicklung und das Weiterbestehen dieser schönen und lebendigen Kulturinstitution ein. Als Vereinsmitglied sind Sie eine wichtige Stimme in der Gestaltung des Hauses. Je mehr Mitglieder und je vielfältiger die Stimmen, desto zukunftsfähiger ist die Gessnerallee. Zudem zählt Ihre Stimme bei der Vereinsversammlung. Sie entscheiden bei der Besetzung des Vorstands mit oder nehmen relevante Dokumente wie die Statuten oder das Leitbild ab. 


Die Vorteile Ihrer Mitgliedschaft

Sie können einen vergünstigten Jahrespass erwerben. Sie erhalten Einladungen zu spezifischen Veranstaltungen. Sie werden zu exklusiven Austauschformaten mit dem Vorstand und der Theaterleitung eingeladen. Sie erhalten viermal pro Jahr die gedruckte Zeitung der Gessnerallee kostenlos und sie wird direkt zu Ihnen nach Hause geschickt.

Haben wir Ihr Interesse für eine Vereinsmitgliedschaft geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Mail an unsere Kollegin Shelagh Armit: info@gessnerallee.ch.

Wir bedanken uns bereits im Voraus für Ihre Unterstützung und freuen uns, Sie wieder bei uns willkommen zu heissen und begrüssen zu dürfen.

Das Team der Gessnerallee

Copyright: Hannah Gottschalk

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