Liebe Besucher*innen der Gessnerallee, liebe Künstler*innen
Die erfolgreiche Kinderkonzertreihe von Nadja Furrer / Zugabe GmbH lädt schon bald wieder Kinder sowie ihre alten und jungen Freund*innen dazu ein, Musik ganz nah und direkt zu erleben. An ausgewählten Sonntagnachmittagen bringen Schweizer Bands während der kühleren Jahreszeit ihre aktuellen Songs auf die Bühne – keine klassischen Kinderlieder, kein Kasperlitheater, aber jede Menge zum Staunen, Mitsingen und Mitfühlen.
Zum Start der beliebten Reihe haben wir der Gründerin Nadja Furrer drei Fragen zum Projekt gestellt.
Gessnerallee: Was hat dich dazu inspiriert, eine Kinderkonzertreihe zu etablieren?
Nadja Furrer: Die Idee entstand während meiner Zeit bei der Jazzwerkstatt Bern, einem fünftägigen Festival, bei dem sonntags jeweils eine Band aus dem regulären Programm ein Familienkonzert spielte. Mich hat fasziniert, wie aufgeschlossen und neugierig die Kinder der Musik begegnet sind – auch wenn es weder vertraute Kinderlieder noch bekannte Hits waren. Dieses Erlebnis wollte ich nach Zürich bringen und habe mit der Gessnerallee den idealen Ort gefunden, um in entspannter Atmosphäre in neue musikalische Welten einzutauchen.
Wie gehst du beim Kuratieren der Künstler*innen jeweils vor?
Ich lade nur professionelle Acts ein, die bereits über einige Bühnenerfahrung verfügen – am besten auch von Festivals, an denen das Publikum nicht ausschliesslich ihretwegen Tickets gekauft hat und alle Lieder auswendig kennt. Entscheidend ist für mich die Haltung: Freude daran, mit einem jungen Publikum in Kontakt zu treten, und Offenheit gegenüber diesem sehr direkten, ungefilterten Austausch. Ebenso wichtig ist mir Vielfalt, sowohl musikalisch als auch in den Persönlichkeiten auf der Bühne. Jedes Konzert soll für die Kinder eine kleine Entdeckungsreise sein.
Die Musikerin «Cachita» wird die Reihe eröffnen. Worauf darf sich das Publikum dabei freuen?
«Cachita» ist für mich der perfekte Auftakt: Sie bringt uns das Sommer- und Ferienfeeling noch einmal zurück in die Gessnerallee. Ihre Musik bewegt sich spielerisch zwischen Schweizerdeutsch und Spanisch, zwischen Rap, Reggaeton und Latin-Pop. Auf der Bühne ist sie kompromisslos direkt, voller Leidenschaft und mit einer Dynamik unterwegs, die sofort auf das Publikum überspringt. Ich bin überzeugt: Bei diesem Konzert hält es niemanden lange auf den Sitzen.
Das Konzert von «Cachita» wird am 19. Oktober stattfinden, dann folgen am 9. November «Ikan Hyu» und «Rita Roof» am 25. Januar. Den Abschluss machen «Fai Baba & Amour sur Mars» am 22. März.