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Wochenbrief

CHICKS*, Owzar, Gwen

Queerfeministische Netzwerke, rassismuskritische Schulkultur, Hoffnung als kollektiver Akt. Daran arbeiten die Künstler*innen des ersten Wochenendes von «Communities of Hope». Wochenbrief #76

Team Gessnerallee, 8. April 2026

Copyright: Lena Ures

Liebe Besucher*innen der Gessnerallee, liebe Künstler*innen

Morgen startet der zweiwöchige Programmschwerpunkt «Communities of Hope» an der Gessnerallee. Er lädt dazu ein, solidarische Praktiken und hoffnungsvolle Strategien der Gemeinschaftsbildung zu erproben und queere Ästhetiken zu feiern. 

Überblick erste Woche

Tag 1: Donnerstag, 9. April

  • 18 Uhr bis 19 Uhr: Eröffnung und kleiner Apéro, «Belonging Space»* von Theres Indermaur und Stephanie Müller

Tag 2: Freitag, 10. April

Tag 3: Samstag, 11. April

Tag 4: Sonntag, 12. April

Der «Belonging Space» dient als Rückzugs- und Ruheraum und hat jeweils 1 Stunde vor bis 1 Stunde nach der Veranstaltung geöffnet. Am Sonntag, 12. April, bleibt er geschlossen.

Information zur Barrierefreiheit

Alle Veranstaltungen des Programmschwerpunkts finden als Covid-Safer-Veranstaltungen statt. Das heisst, es gilt in fast allen Räumen sowohl Test- als auch Maskenpflicht. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Orte, an denen konsumiert wird, wie die Stall6 Bar. Tests und Masken werden von der Gessnerallee bereitgestellt. Wir empfehlen, spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort zu sein. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Im heutigen Wochenbrief geben wir Einblicke in die künstlerisch-aktivistische Arbeit der am ersten Wochenende präsentierenden Künstler*innen und in ihre Gedanken.

Copyright: Lena Ures

CHICKS* freies performancekollektiv, die am 9. und 10. April mit «MASTEKTOMIE. Ein bittersüsses Abschiedslied» zu Besuch in Zürich sind, vereinen diverse Expert*innen und interdisziplinäre Künstler*innen im Gedanken eines queerfeministischen Netzwerks. Interaktive und installative Begegnungsformate verknüpfen sie in ihren queeren Performances mit einem Bildertheater der Objekte und Atmosphären. In intensiven ästhetischen und inhaltlichen Rechercheprozessen suchen CHICKS* nach dem Gemeinsamen in ihren Lebensrealitäten, nach dem, was sie umtreibt, was sie loswerden, was sie ändern wollen. Sie hinterfragen gesellschaftliche Konstruktionen, vor allem von Gender, Sexualität, Sex und Macht, um performative Alternativen und utopische Zusammenkünfte zu entwickeln. Ausserdem geben CHICKS* Workshops, Seminare und Fortbildungen in den Bereichen queerfeministische sowie sexuelle Bildung mit Mitteln des performativen Theaters für Jugendliche und Erwachsene, Profis und Laien. Mehr zu CHICKS*

Copyright: Tren Guerrero

Mani Owzar setzt sich für diskriminierungssensible Räume ein und kommt mit einer Lesung des Buchs «Ich möchte nicht die perfekte Geschichte schreiben» am 11. April und am 12. April mit einem Schreibworkshop an die Gessnerallee. Bei der Lesung am 11. April werden die ​​beiden Porträtierten Anouchka Gwen und Rahel El-Maawi ins Gespräch darüber kommen, wie wir hoffnungsvoll und handlungsfähig bleiben. Besonders wichtig ist Mani Owzar in deren Arbeit, dass Diskriminierung intersektional gedacht wird. Owzar ist Mitgründer*in von Diversum, einem Verein für rassismuskritisches Denken. Dey ist in unterschiedlichen Projekten im Bildungs- und Kulturbereich aktiv und Co-Autor*in des Buches «No to Racism. Grundlagen für eine rassismuskritische Schulkultur». Zudem sind in der aktuellen Zeitungsausgabe der Gessnerallee zwei Texte von Owzar publiziert: «Huutfarb» und «Schule für alle: Warum Geschlechtergerechtigkeit in Schulen wichtig ist»Zu den Tickets der Lesung

Copyright: Kërå Pathmanathan

Wir freuen uns, dass Anouchka Gwen nach dem Gespräch und der Lesung mit Mani Owzar am Samstag, 11. April, ein Konzert geben wird. Gwen ist ein*e in der Schweiz geborene*r und aufgewachsene*r Singer-Songwriter*in, Bassist*in und kulturschaffende Person, die derzeit in Zürich lebt. Nach einer Auszeit steht Gwen nun als Solokünstler*in auf der Bühne – mit neuer Nähe zu sich selbst. In der Gessnerallee Zeitung spricht die Musiker*in mit Rahel Bains über Verletzlichkeit als Stärke, Zugehörigkeit in der Kulturszene und darüber, warum Hoffnung immer ein kollektiver Akt ist. Soundbeispiele für die Musik von Anouchka Gwen gibt es hierZu den Konzerttickets

Zeitung

Hoffnung als verbindende Praxis

​​Vom 9. bis 18. April lädt der Programmschwerpunkt «Communities of Hope» an der Gessnerallee dazu ein, solidarische Praktiken des Zusammenlebens und hoffnungsvolle Strategien gemeinsam zu erproben. Noa Winter gibt vertiefte Einblicke ins Programm. Zum Beitrag

«Wie nach einer Umarmung»

Nach einer Auszeit steht Anouchka Gwen als Solokünstler*in auf der Bühne – mit neuer Nähe zu sich selbst. Die Musiker*in spricht mit Rahel Bains über Verletzlichkeit als Stärke, Zugehörigkeit in der Kulturszene und darüber, warum Hoffnung immer ein kollektiver Akt ist. Zum Beitrag

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und den Frühling. 

Das Team der Gessnerallee

Copyright: Hannah Gottschalk

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