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Wochenbrief

Vier internationale Gastspiele im März

Steps, das Migros-Kulturprozent-Tanzfestival, zieht in die Gessnerallee ein. Aber nicht nur das: Die nächsten Wochen werden dicht und aufregend. Wochenbrief #70

Team Gessnerallee, 25. Februar 2026

Copyright: Fionn McCann

Liebe Besucher*innen der Gessnerallee, liebe Künstler*innen

Im März präsentiert die Gessnerallee gleich vier internationale, hochkarätige Gastspiele. Zu diesem Anlass fährt die Gessnerallee in besonderem Format auf: Nur wenige Male im Jahr wird die grosse Tribüne mit rund 400 Plätzen in der Halle aufgebaut. Drei der Produktionen finden in Kooperation mit Steps, dem Migros-Kulturprozent-Tanzfestival, statt, dazu kommt das Theaterereignis der letzten zwei Jahre «CADELA FORÇA TRILOGY – Chapter I: The Bride and The Goodnight Cinderella» von Carolina Bianchi Y Cara de Cavalo. Für die Vorstellungen von «IN THE BRAIN» gibt es nur noch wenige Plätze, und auch die anderen füllen sich zügig. Sichern Sie sich also schon jetzt Ihre Tickets.

Und für alle, die nicht bis zum Beginn von Steps warten wollen, bietet sich schon bei den Arbeiten von Simone AughterlonyAnna Papst und Vincent GlanzmannMonika Truong + Accomplices die Möglichkeit, tolle künstlerische Arbeiten zu erleben, und bei den Monatsthemen mit CORRECTIV.Schweiz, vertiefte Einblicke in die Recherche zur internationalen Vernetzung von Rechtsextremen zu bekommen. 

Internationale Gastspiele

Dienstag, 10. März 2026, 20 Uhr 

«Sphynx», tanzmainz (DE) von Rafaële Giovanola

Die Schweizer Choreografin Rafaële Giovanola arbeitet in ihrer preisgekrönten Choreografie gemeinsam mit 14 Tänzer*innen von tanzmainz zu dem schier unendlichen und faszinierenden Universum des menschlichen Bewegungsapparats. «Sphynx» ist nicht nur eine Bewegungsstudie, sondern eine durchdachte Deklination der Fortbewegung von mobilen Menschen – präzise und äusserst konsequent umgesetzt. Zu den Tickets

Copyright: Andreas Etter

Freitag, 13. März, und Samstag, 14. März, 20 Uhr 

«IN THE BRAIN» von Shechter II (GBR), Hofesh Shechter

Hofesh Shechter, bekannt für die hohe Intensität und Dynamik seiner charakteristischen Ensemblearbeit, entwickelt mit seiner Junior Company ein abendfüllendes Stück, das im Rahmen von Steps Weltpremiere feiert. Zusammen mit den 8 Performer*innen untersucht der in Grossbritannien ansässige Choreograf die Freiheit, die Energie und die Intimität, die sowohl in der Clubkultur als auch im zeitgenössischen Tanz zu finden sind: ein kollektives Erlebnis für alle Sinne. Zu den Tickets

Copyright: James Shaw

Mittwoch, 18. März, 20 Uhr

«Dances Like a Bomb» von Junk Ensemble (IRL), Jessica und Megan Kennedy

Ein kraftvolles und berührendes Duett zum Thema Altern und Fürsorge. Hinter der erfolgreichen Produktion stecken die irischen Zwillingsschwestern Jessica und Megan Kennedy von Junk Ensemble. Gemeinsam mit den Performer*innen haben sie ein Tanztheater geschaffen, das Einblick in die Beziehung zweier älterer Menschen gibt: Die ehemalige Pina-Bausch-Tänzerin Finola Cronan und der Schauspieler Luc Dunberry treffen in einem dunklen Raum aufeinander. Was sich im Verlaufe der folgenden Stunde entfaltet, ist eine unterhaltsame Abfolge kurzer Szenen, die in einen hingebungsvollen und berührenden Tanzabend münden: mal theatral, dann verletzlich und nicht selten urkomisch. Zu den Tickets

Copyright: Stefano Scanferla

Sonntag, 29. März, 18 Uhr

«CADELA FORÇA TRILOGY – Chapter I: The Bride and the Goodnight Cinderella» von Carolina Bianchi Y Cara de Cavalo

Ein poetischer Abend in den menschlichen Abgrund, der die brutale Gewalt an Frauen infolge von K.-o.-Tropfen verhandelt. Das Theaterstück der brasilianischen Regisseurin Carolina Bianchi ist in seiner Verletzlichkeit und enormen Wucht eine radikale Reflexion über die Gewalt gegen Frauen, die Kunst und den Tod. Endlich kommt die international gefeierte Produktion nach Zürich. In eine Stadt, die die verhandelte Thematik mitten ins Herz trifft. Zu den Tickets

Copyright: Christophe Raynaud

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Programmempfehlung der Woche

26. bis 28. Februar

OPEN STUDIO: «Toi(fel), Toi(fel), Toi(fel)» von Anna Papst / Vincent Glanzmann

In dem beliebten Format OPEN STUDIO forschen Künstler*innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen mit dem Klangkünstler, Regisseur und Bühnenbildner Dimitri de Perrot an Inszenierungen mit Klang als zentralem Gestaltungsmittel. Regisseurin, Autorin und Dramaturgin Anna Papst und der multidisziplinäre Künstler Vincent Glanzmann arbeiten in ihrem OPEN STUDIO entlang von Papsts neuem Text «Toi(fel), Toi(fel), Toi(fel)» und nehmen das Publikum mit auf eine akustische Tour durch Stadtteile und Gefühlszustände. Mehr Informationen

27. und 28. Februar, 2. und 3. März

«Collapse in 5 Acts: There Is Porn of It» von Simone Aughterlony

Zwischen Nebelschwaden, heruntergefallenen Rohren und zerbrochenen Denkmälern treffen sich rätselhafte Figuren: ein König, ein*e Erzähler*in, eine Fee der radikalen Art, Tourist*innen, Verwundete, ein Pferd, ein*e Architekt*in. Die neue Arbeit von Aughterlony setzt sich mit der Ästhetik des Zusammenbruchs auseinander und fragt danach, wie aus Trümmern neue Perspektiven entstehen können. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für die Premiere am Freitag, 27. Februar. Mehr Informationen

4. März, 19.30 Uhr

«Verdeckt unter Rechtsextremen» von CORRECTIV.Schweiz

Die momentan bekannteste rechtsextreme Organisation aus der Schweiz, die Junge Tat, lädt zwei AfD-Abgeordnete nach Kloten ein, um über «Remigration» zu sprechen. Ein Team von Journalist*innen aus Deutschland und der Schweiz wollte erfahren, was dort passiert. Doch wie kommen sie an diese Informationen? Erfahren Sie bei dieser Ausgabe der Gesprächsreihe «Monatsthemen», wie die Journalist*innen vorgegangen sind und was es für verdeckte Recherchen braucht. Mehr Informationen

Ausserdem

Der Südpol Luzern sucht per 1. Mai 2026 oder nach Vereinbarung eine Leitung Betrieb (80 %). Zur Stellenausschreibung 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Das Team der Gessnerallee

Copyright: Hannah Gottschalk

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