«Collapse in 5 acts: there is porn of it»
Simone Aughterlony

Nebelschwaden, rätselhafte Figuren, eine Landschaft in Trümmern. Die neue Arbeit von Aughterlony setzt sich mit der Ästhetik des Zusammenbruchs auseinander.

  • Fr. 27.02. 20:00

    Halle

  • Sa. 28.02. 20:00

    Halle

  • Mo. 02.03. 20:00

    Halle

  • Di. 03.03. 20:00

    Halle

Mehrere Metallstangen ragen in einem in grünes Licht getauchten Raum von der Decke bis zum Boden. Eines der Rohre speit dicken Rauch in den Raum. Eine Figur mit goldener Papierkrone, weissem T-Shirt, dicker Silberkette und schwarze Hose hält ein Messer in der Hand und hat einen Apfel im Mund.
Aughterlony lädt das Publikum dazu ein, die Trümmer all dessen, was wir aufgebaut und geerbt haben, als verfügbare Überreste für eine Romanze mit der Zukunft zu betrachten. Copyright: Ali Haji

Zwischen Nebelschwaden, heruntergefallenen Rohren und zerbrochenen Denkmälern treffen sich rätselhafte Figuren: ein König, ein*e Erzähler*in, eine Fee der radikalen Art, Tourist*innen, ein Pferd, ein*e Architekt*in. Gemeinsam schaffen sie einen Raum der Undurchsichtigkeit, Erotik und der zerbrechlichen Verbindungen. Ausgehend von Jack Halberstams Theorie des «Unworlding» setzt sich «Collapse in 5 Acts: there is a porn of it» mit der Ästhetik des Zusammenbruchs auseinander und dessen Potential den Körper von festgefahrenen Systemen des Geschlechts und des Fortschritts zu befreien.

Dabei wird die Dramaturgie des Abends von der unheimlichen numerologischen Bedeutung der Zahl 5 bestimmt: Sie verwebt die Verbindung zwischen den 5 Phasen der Trauer, den 5 Phasen der Zersetzung und schließlich den 5 Akten eines klassischen Theaterstücks.

«Collapse in 5 Acts: there is porn of it» konfrontiert architektonischen und strukturellen Verfall vor dem Hintergrund des kapitalistischen Strebens nach Erneuerung. Das Stück lädt das Publikum dazu ein, die Trümmer all dessen, was wir aufgebaut und geerbt haben, als verfügbare Überreste für eine Romanze mit der Zukunft zu betrachten.

Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache

  • Stufenloser Zugang

  • Ab 18 Jahren

  • Deskriptive Übertitel in deutscher Schriftsprache

  • Weitere Informationen zur Barrierefreiheit folgen bis zur Premiere laufend

Mehr Veranstaltungen

So. 08.02. 11:30
«Relaxed Feiern»Lovis Heuss in Kooperation mit der GessneralleeVeranstaltungen für neurodivergente und chronisch kranke Menschen zugänglich machen
Freier Eintritt
So. 08.02. 18:00
«Raskrsnice»Kursk
Mi. 11.02. 19:30
Gesprächsreihe «Monatsthemen»«Zürich, little Big-Tech City»WAV und Republik
Wenige Restkarten an der Abendkasse
Mi. 18.02. 17:30
Gesprächsreihe «Art in Conflict»«Formulare und Visionen – Künstlerischer Austausch über Grenzen hinweg»artasfoundation
Freier Eintritt / Teilnahme via Zoom
Fr. 20.02. 19:00
Ein Jugendtanzprojekt«TÜR»Kids in Dance
Freier Eintritt
Zur Programmübersicht
Nach oben