«Movements»
Monika Truong + Accomplices

Die Performance findet im Kulturhaus Helferei statt

«Movements» ist eine rituelle Performance, die sich mit «Shout-Outs» denjenigen widmet, die unsere Welt verändert haben.

  • Mi. 04.03. 20:00 – 21:00

    Premiere: Die Performance findet im Kulturhaus Helferei statt

    Kapelle, Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich

    Wenige Restkarten an der Abendkasse

  • Do. 05.03. 20:00 – 21:00

    Kapelle, Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich

  • Fr. 06.03. 20:00 – 21:00

    Kapelle, Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich

    Wenige Restkarten an der Abendkasse

  • Sa. 07.03. 20:00 – 21:00

    Kapelle, Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich

«Movements» untersucht gesellschaftliche Veränderungen anhand der Leben der Musikerin Zainab Lascandri, der feministischen Künstlerin und Aktivistin Salma Said sowie von Performer*in Steven Schoch. Copyright: Michael Meili

Viele der Rechte und Errungenschaften, die als selbstverständlich gelten, wurden durch soziale Bewegungen erkämpft.

Seid ihr bereit?
Absolut, es ist soweit.

Anhand der Leben dreier kultureller Pionier*innen und international angesehener Aktivist*innen erforscht, feiert und hinterfragt «Movements» diese gesellschaftlichen Veränderungen in ihrer ganzen Komplexität – in einem Abend feierlicher und nachdenklicher «Shout-Outs». Die Musikerin Zainab Lascandri, Wegbereiterin der weiblichen Rap-Szene in Zürich, und die feministische Künstlerin und Aktivistin Salma Said, die Teil der ägyptischen Revolution 2011 war, werden von Performer*in Steven Schoch begleitet, dessen/deren Geschichte eng mit Queer- und Apartheid-Kämpfen in Südafrika verbunden ist.

«Movements» lädt ein, die gelebten Erfahrungen und Weltsichten dieser Personen nachzuspüren und ihre Kämpfe und Wege zu bezeugen. Durch einen ritualisierten Akt der Ehrung oder «Shout-Outs» würdigen Monika Truong + Accomplices diejenigen, von denen sie gelernt haben, mit denen sie etwas aufgebaut haben oder von denen sie geprägt wurden. Zusammen mit dem Publikum möchten sie die oft übersehene und doch so wichtige Arbeit von Familie, Freund*innen, Nachbar*innen oder zufälligen Bekannten durch «Shout-Outs» anerkennen. Diese Praxis entstand während der Great Migration-Bewegung in den USA, hat ihren Ursprung in afroamerikanischen Kirchen und wurde später in der Hip-Hop-Community populär. 

Die Theaterproduktion «Movements» wird von der Gessnerallee koproduziert und befindet sich seit Oktober 2024 in der Entstehungsphase. Aufgrund einer Erkrankung im Team wurde die ursprüngliche Premiere im März 2025 verschoben. Inspiriert und fasziniert, dass der «Shout-Out» ursprünglich in afroamerikanischen Kirchen entstanden ist, freuen wir uns sehr, die Uraufführung von «Movements» im Kirchen-Kontext, in der Kapelle des Kulturhauses Helferei, zu feiern.

Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache

  • Zugänglichkeit: Der Veranstaltungsort (Kulturhaus Helferei) ist stufenlos zugänglich, liegt jedoch in der Zürcher Altstadt und ist daher ggf. schwierig für Rollstuhlnutzer*innen zu erreichen. Es gibt eine barrierefreie Toilette mit Haltegriffen.

  • Sprache: Die Performance findet in englischer Lautsprache mit kurzen Textstellen auf Schweizerdeutsch oder in arabischen Sprachen statt. 

  • Relaxed Performance: Die Veranstaltung findet als Relaxed Performance statt. Besucher*innen können sich frei im Raum bewegen und stimmen.

  • Publikumssituation: Es gibt eine Auswahl an verschiedenen Sitzmöglichkeiten wie Stühle, Sitzsäcke und Rollstuhlplätze.

  • Content Notes (Inhaltshinweise): Thematisierung von Krieg, Polizeigewalt, sexualisierter Gewalt an Kindern, Folter, Hungerstreiks und Diskriminierungserfahrungen, insbesondere Transfeindlichkeit und wiederholt Rassismus

  • Sound: Der Raum (Kapelle) erzeugt einen starken Hall. Die Performer*innen sprechen mit Mikrofon verstärkt. Über Lautsprecher werden Musik und ein gesprochener Text eingespielt. In einer Szene gibt es Live-Gesang über eingespielte Musik.

  • Publikum und Interaktion: In einer Szene laufen die Performer*innen durch das Publikum, jedoch ohne die Besucher*innen zu berühren oder mit ihnen zu interagieren.

  • Licht: Während der Veranstaltung gibt es im gesamten Publikumsbereich gedimmtes Licht. 

  • Rückzugsraum: Im 1. Stock steht ein reizreduzierter Rückzugsraum mit Stim Toys und Gehörschutz zur Verfügung. An der Tür des Raums gibt es eine Schwelle von 10cm Höhe. Das Einlasspersonal unterstützt gerne bei Assistenzbedarf.

  • Weitere Informationen zur Barrierefreiheit werden laufend ergänzt und können sich bis zum Tag der Premiere ändern, da die Performance gerade entwickelt wird.

Copyright: Michael Meili

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