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«KörperArchiv(e) in Resonanz – Ein erster Einblick»
Kollektiv dance me to the end

Showing

Acht professionelle Tanzschaffende zwischen 60 und 70 Jahren befragen die Archive ihrer Körper und legen durch Erinnerungen, Bewegung und Improvisation die Verbindungen zur Geschichte der Gessnerallee frei.

  • So. 08.03. 17:00

    Mit anschliessendem Gespräch

    Nordflügel

    Freier Eintritt

Das Kollektiv dance me to the end erforscht seine KörperArchiv(e) und setzt sie in bewusste Beziehung zur Geschichte der Gessnerallee. Copyright: Martin Benz

Im Jahr 2026 setzt das Kollektiv dance me to the end einen Schwerpunkt auf die Erforschung ihrer KörperArchiv(e) und setzt diese bewusst in Beziehung mit der Geschichte des Theaterhauses Gessnerallee. In ihrer Recherche verweben sie individuelle biografische Bezüge zur Institution mit der Geschichte des Hauses und seiner Protagonist*innen seit den 80er Jahren. Daraus entsteht während des Showings im Nordflügel mittels thematischer Bewegungsrecherchen und Improvisationen ein Resonanzraum, der sich auf physisches Wissen, räumliche Erinnerung und dokumentarische Spuren stützt. 

Als Teil des Showings befragt das Kollektiv im Gespräch mit der Tanzwissenschaftlerin Dr. Julia Wehren die individuellen und das kollektive KörperArchiv: Wie lässt sich Geschichte aus der Gegenwart erfahren, wenn Erinnerungen stets überschrieben und Geschichte nur fragmentarisch und lückenhaft aufscheint? Wie können Körper zu Sensoren werden, die Geschichte(n) aufnehmen, filtern und in Bewegung umsetzen? 

Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache

  • Stufenloser Zugang

  • Wenig deutsche und englische Lautsprache

  • Performance:
    Kollektiv dance me to the end (Angelika Ächter, Jeanette Engler, Gisa Frank, Anna Huber, Tina Mantel, Angela Stöcklin, Katharina Vogel und Ivan Wolfe)
    Wissenschaftliche Begleitung:
    Dr. Julia Wehren
    Fotodokumentation:
    Birgit Mantek

  • Stadt Zürich Kultur, GGKZ und die A. Streuli-Stiftung

  • Das Kollektiv dance me to the end sind acht professionelle Tanzschaffende zwischen 60 und 70 Jahren, die als Einzelkünstler*innen seit langem die Schweizer und internationale zeitgenössische Tanzszene mitprägen. Mit ihrer Arbeit hinterfragen sie vorherrschende Körper- und Tanzkonzepte und stehen für ein Empowerment für das Alter(n) im Tanz und leisten wichtige Pionierarbeit, auch für jüngere Generationen von Tänzer*innen. Sie haben acht unterschiedliche tanzästhetische Zugänge und entwickeln als Kollektiv eine gemeinsame Praxis, die somatische Praktiken, künstlerisches Forschen, Improvisation und choreografisches Gestalten umfasst. Dabei sind viele – durch langjährige Tanzpraxis gereifte – Fähigkeiten für die Gesellschaft relevant: Kreativität, Flexibilität, Umgang mit Komplexität und Unsicherheit, Verständnis und Wertschätzung für Diversität. Ihre Arbeit begann 2023 mit einer Recherche und kann nun dank der Kompliz*innenschaft am Tanzhaus Zürich und einer 2-jährigen Konzeptförderung der Stadt Zürich ab 2026 weiterverfolgt werden.

    Das Kollektiv dance me to the end sind Angelika Ächter, Jeanette Engler, Gisa Frank, Anna Huber, Tina Mantel, Angela Stöcklin, Katharina Vogel und Ivan Wolfe.

Das Kollektiv dance me to the end in der Kunsthalle Appenzell. Copyright: Martin Benz

Das Kollektiv dance me to the end in der Lokremise. Copyright: Mathis Hipp

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