Programm der Woche
16. bis 18. April
«Belonging Space» von Stephanie Müller & Theres Indermaur
Der «Belonging Space» lädt während des ganzen Programmschwerpunkts «Communities of Hope» zum Ankommen, Verweilen und gemeinsamen Gestalten ein. Ein Ruheraum mit Vorhängen, Sitzsäcken und Stimtoys schafft Rückzug und Entspannung. In den «Schattenwelten» entstehen poetische Projektionen aus Licht und Alltagsobjekten, während Zengärten zum haptischen Erkunden einladen. Der «Belonging Space» hat jeweils 1 Stunde vor bis 1 Stunde nach der Veranstaltung geöffnet. Mehr Informationen
16. April, 19.30 Uhr
«Zusammensein. Plädoyer für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit» von Hadija Haruna-Oelker
Die Journalistin Hadija Haruna-Oelker analysiert in ihrem Buch «Zusammensein. Plädoyer für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit» gesellschaftliche Brüche, antidemokratische Bewegungen und eine politische Entwicklung, die das Trennende verstärkt. Die Lesung stellt mitfühlend Fragen sozialer Gerechtigkeit: Wie sähe ein Miteinander aus, bei dem niemand ausgeschlossen wird? Wer bestimmt über Teilhabe? Und warum wird die Ablehnung behinderter Menschen nicht überwunden? Zu den Tickets
17. und 18. April, 20 Uhr
«JUICE» von River Roux
River Roux ist Performancekünstlerin, Autorin und Pole-Tänzerin. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Verbindungen zwischen Arbeit, Geschlecht, Fürsorge und Sexualität. In ihrer Arbeit «JUICE» untersucht sie die Faszination von Körpern im Dazwischen. Zu den Tickets
Zeitung
Mit Differenzen zusammen sein
Hadija Haruna-Oelker ist Journalistin und Mutter eines behinderten Kindes. Sie hat eine Migrationsgeschichte und weiss, wie wichtig es ist, miteinander zu leben statt gegeneinander. Gerade weil wir so verschieden sind, uns so vieles trennt. Autorin Marah Rikli zeigt in ihrem Porträt, dass Haruna-Oelkers Arbeit weniger Anklage ist als eine Einladung. Zum Beitrag
Hoffnung als verbindende Praxis
Theater vermag es, der lauten und schnellen Gegenwart Langsamkeit, Zwischentöne, Vielstimmigkeit und ein gemeinsames In-Beziehung-Treten entgegenzusetzen. Dramaturg*in Noa Winter gibt in der 7. Ausgabe unserer Zeitung einen Einblick in den Programmschwerpunkt «Communities of Hope», in dem Hoffnung, Zukunft und Gegenwart verknüpft werden. Zum Beitrag
Ausserdem
Workshop für Transracial Adoptees
Am 9. und 10. Mai 2026 veranstaltet die Musikerin und Transracial Adoptee Annie Goodchild einen Workshop für und mit Transracial Adoptees (transnational adoptierte Personen). Der Workshop ist Teil der Recherche ihrer gemeinsamen neuen Produktion mit Brandy Butler (Premiere: März 2027). Im Workshop können Erfahrungen geteilt und auf Wunsch als Video oder Audio für die Recherche dokumentiert werden. Weitere Informationen und Anmeldung: goodchild.annie@gmail.com