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Reihe: Monatsthemen

«Wie verhindern wir Femizide?»
CORRECTIV.Schweiz

Gespräch

Eine Gesprächsreihe der Gessnerallee in Kooperation mit verschiedenen Redaktionen: Einmal im Monat wird ein aktuelles journalistisches Schwerpunktthema gemeinsam mit dem Publikum diskutiert. Diesmal geht es um die Prävention von Femiziden.

  • Mi. 04.11. 19:30 – 21:00

    Stall6

Die Gessnerallee präsentiert in Kooperation mit verschiedenen Redaktionen jeweils ein journalistisches Schwerpunktthema. Copyright: Bodara GmbH
  • Deutsche Lautsprache

Etwa 115 Frauen und Mädchen wurden in der Schweiz in den vergangenen fünf Jahren von ehemaligen Partnern, Ehemännern oder Vätern ermordet. Das zeigen das Monitoring von Stop Femizid und Recherchen von CORRECTIV.Schweiz. 2025 erreichte die Zahl laut NGOs einen neuen Höchststand.

Die Kantone in der Schweiz ergreifen laut eigenen Angaben Massnahmen zur Prävention von häuslicher Gewalt und Femiziden. Zum Beispiel durch Risikoeinschätzungen von potentiellen Tätern. Eine Recherche von CORRECTIV.Schweiz zeigte jedoch: Selbst Männer, die den Behörden bekannt waren, schritten zur Tat.

An diesem Abend geht CORRECTIV.Schweiz der Sache auf den Grund gehen und verfolgt dabei folgende Frage: Wie muss ein wirkungsvoller Schutz vor Gewalt aussehen?

Dafür sprechen sie mit Expert*innen der Polizei, der Opferhilfe und der Forschung. Das Publikum hat die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Perspektive von Betroffenen wird durch journalistische sowie künstlerische Inputs Teil des Abends.

Informationen zu den Gastgeber*innen

CORRECTIV.Schweiz ist ein gemeinnütziges Recherchezentrum. Gemeinsam mit der Bevölkerung recherchieren sie und stärken damit die Demokratie. Dabei nutzen sie innovative Wege und Methoden, etwa den von ihnen entwickelten CrowdNewsroom. Ausserdem vernetzen sie lokal arbeitende Journalist*innen und decken alleine oder gemeinsam mit Partner*innen gesellschaftliche Missstände auf.

Barrierefreiheit und praktische Informationen

  • Stufenloser Zugang

  • Dauer: Ca. 100-minütige Veranstaltung mit Pause

  • Sprache: In deutscher Lautsprache

  • Einmal pro Monat wählt eine Redaktion ein journalistisches Schwerpunktthema aus und teilt es live mit den Besucher*innen vor Ort. Die Gesprächsreihe der Gessnerallee findet jeweils in Kooperation mit unterschiedlichen Redaktionen statt. Inspiriert wurden die «Monatsthemen» von der sehr geschätzten Reihe «Kosmopolitics», die im ehemaligen Kosmos stattfand.

  • CORRECTIV.Schweiz ist ein gemeinnütziges Recherchezentrum. Gemeinsam mit der Bevölkerung recherchieren sie und stärken damit die Demokratie. Dabei nutzen sie innovative Wege und Methoden, etwa den von ihnen entwickelten CrowdNewsroom. Ausserdem vernetzen sie lokal arbeitende Journalist*innen und decken alleine oder gemeinsam mit Partner*innen gesellschaftliche Missstände auf.

    REFLEKT wurde 2019 als das erste unabhängige und gemeinnützige Recherche-Team der Schweiz gegründet. Seither realisiert ein kleines, schlagkräftiges Team grosse Recherchen mit grosser Wirkung. Um Missstände aufzudecken und Transparenz zu fördern, konzentrieren sie sich auf mehrmonatige, investigative Recherche-Projekte, die klassische Redaktionen immer seltener stemmen können. Indem sie ihre Arbeit attraktiv aufbereiten und über verschiedene Kanäle publizieren, machen sie ihre Arbeiten einem grösstmöglichen Publikum zugänglich. So fördern sie Qualität im Journalismus, erhöhen die Informiertheit der Bevölkerung und tragen zur Medienvielfalt sowie zu einer funktionierenden Demokratie bei.

    Die Republik ist ein digitales Magazin für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur, das seit Januar 2018 herausgegeben wird. Es ist finanziert von seinen Leser*innen und täglich werden ein bis drei Beiträge publiziert.

    Tsüri.ch wurde 2015 von Simon Jacoby zusammen mit einer Gruppe junger Journalist*innen gegründet, mit dem Ziel unabhängigen Lokaljournalismus zu machen. Ein Stadtmagazin, das immer kritisch, am Puls der Stadt und transparent ist. Jährlich organisieren sie Fokusmonate zu Themen wie Wohnen, Sucht oder Mobilität. Inhalte dieser Themenschwerpunkte sind Podiumsdiskussionen, Stadtspaziergänge oder Workshops.

    WAV ist ein zwölfköpfiges Recherchekollektiv aus Zürich. Sie sind seit 2021 Recherchepartner*innen für Journalist*innen und Redaktionen, die Zivilgesellschaft und den Non-Profit-Sektor. Ihre Recherchen hinterfragen kritisch und öffnen die Türen der Sitzungszimmer und Board-Rooms, wo im Stillen Entscheidungen fallen, die alle betreffen. Sie schaffen Transparenz – damit die Verantwortlichen nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten gemessen werden.

    Die WOZ – Die Wochenzeitung ist eine unabhängige, links-grüne Wochenzeitung aus der Schweiz. Seit 1981 berichtet sie kritisch über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur und legt dabei besonderen Wert auf Hintergründe, Machtverhältnisse und soziale Gerechtigkeit. Die WOZ arbeitet genossenschaftlich organisiert und ist weitgehend werbe- und konzernunabhängig. Mit sorgfältig recherchierten Analysen, Reportagen und Kommentaren versteht sie sich als Gegenstimme zu

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