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Reihe: Monatsthemen

«Palmöl, Konzerne und Schweizer Kolonialerbe»
Recherche-Team REFLEKT

Gespräch

Eine Gesprächsreihe der Gessnerallee in Kooperation mit verschiedenen Redaktionen: Einmal im Monat wird ein aktuelles journalistisches Schwerpunktthema gemeinsam mit dem Publikum diskutiert. Dieses Mal gehts um die wenig bekannte Schweizer Kolonialgeschichte auf Sumatra und ihre Spuren in den Lieferketten globaler Konzerne.

  • Mi. 02.12.19:3021:10

    Stall6

Die Gessnerallee präsentiert in Kooperation mit verschiedenen Redaktionen jeweils ein journalistisches Schwerpunktthema. Copyright: Bodara GmbH
  • Deutsche Lautsprache
  • Stufenlos zugänglich

Mitten auf Sumatra steht das Grab eines Schweizers. Es gehört zu einer Plantage, die vor mehr als hundert Jahren von Schweizer*innen gegründet wurde – und um deren Land bis heute gekämpft wird.

Das investigative Recherche-Team REFLEKT ist ins Herz der globalen Palmölproduktion gereist, um ein wenig bekanntes Kapitel Schweizer Kolonialgeschichte zu ergründen. Die Journalist*innen treffen Dorfbewohner*innen, die seit Jahrzehnten um Land kämpfen, rekonstruieren gewaltsame Konflikte und stossen auf umstrittene Landtitel. Die Spur führt zurück in die Schweiz: Ehemalige Schweizer Plantagen tauchen heute in den Lieferketten von Konzernen wie Nestlé und Barry Callebaut auf.

Auf der Bühne erzählen die Journalist*innen, was sie auf Sumatra gefunden haben. Mit Gäst*innen diskutieren sie, wie koloniale Landverhältnisse bis heute nachwirken, welche Verantwortung Unternehmen in globalen Lieferketten tragen – und was das mit dem heiss diskutierten Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Malaysia zu tun hat.

Moderation und Gäst*innen: Mehr Informationen folgen

Journalistische Recherche: Mehr Informationen folgen

Informationen zu den Gastgeber*innen

Mit REFLEKT wurde 2019 das erste unabhängige und gemeinnützige Recherche-Team der Schweiz gegründet. Seither realisiert ein kleines, schlagkräftiges Team grosse Recherchen mit grosser Wirkung. Um Missstände aufzudecken und Transparenz zu fördern, konzentrieren sie sich auf mehrmonatige, investigative Recherche-Projekte, die klassische Redaktionen immer seltener stemmen können. Indem sie ihre Arbeit attraktiv aufbereiten und über verschiedene Kanäle publizieren, machen sie ihre Arbeiten einem grösstmöglichen Publikum zugänglich. So fördern sie Qualität im Journalismus, erhöhen die Informiertheit der Bevölkerung und tragen zur Medienvielfalt sowie zu einer funktionierenden Demokratie bei.

Informationen zur Barrierefreiheit

  • Stufenloser Zugang

  • Dauer: Ca. 100-minütige Veranstaltung mit Pause

  • Sprache: In deutscher Lautsprache

  • Einmal pro Monat wählt eine Redaktion ein journalistisches Schwerpunktthema aus und teilt es live mit den Besucher*innen vor Ort. Die Gesprächsreihe der Gessnerallee findet jeweils in Kooperation mit unterschiedlichen Redaktionen statt. Inspiriert wurden die «Monatsthemen» von der sehr geschätzten Reihe «Kosmopolitics», die im ehemaligen Kosmos stattfand.

  • CORRECTIV.Schweiz ist ein gemeinnütziges Recherchezentrum. Gemeinsam mit der Bevölkerung recherchieren sie und stärken damit die Demokratie. Dabei nutzen sie innovative Wege und Methoden, etwa den von ihnen entwickelten CrowdNewsroom. Ausserdem vernetzen sie lokal arbeitende Journalist*innen und decken alleine oder gemeinsam mit Partner*innen gesellschaftliche Missstände auf.

    REFLEKT wurde 2019 als das erste unabhängige und gemeinnützige Recherche-Team der Schweiz gegründet. Seither realisiert ein kleines, schlagkräftiges Team grosse Recherchen mit grosser Wirkung. Um Missstände aufzudecken und Transparenz zu fördern, konzentrieren sie sich auf mehrmonatige, investigative Recherche-Projekte, die klassische Redaktionen immer seltener stemmen können. Indem sie ihre Arbeit attraktiv aufbereiten und über verschiedene Kanäle publizieren, machen sie ihre Arbeiten einem grösstmöglichen Publikum zugänglich. So fördern sie Qualität im Journalismus, erhöhen die Informiertheit der Bevölkerung und tragen zur Medienvielfalt sowie zu einer funktionierenden Demokratie bei.

    Die Republik ist ein digitales Magazin für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur, das seit Januar 2018 herausgegeben wird. Es ist finanziert von seinen Leser*innen und täglich werden ein bis drei Beiträge publiziert.

    Tsüri.ch wurde 2015 von Simon Jacoby zusammen mit einer Gruppe junger Journalist*innen gegründet, mit dem Ziel unabhängigen Lokaljournalismus zu machen. Ein Stadtmagazin, das immer kritisch, am Puls der Stadt und transparent ist. Jährlich organisieren sie Fokusmonate zu Themen wie Wohnen, Sucht oder Mobilität. Inhalte dieser Themenschwerpunkte sind Podiumsdiskussionen, Stadtspaziergänge oder Workshops.

    WAV ist ein zwölfköpfiges Recherchekollektiv aus Zürich. Sie sind seit 2021 Recherchepartner*innen für Journalist*innen und Redaktionen, die Zivilgesellschaft und den Non-Profit-Sektor. Ihre Recherchen hinterfragen kritisch und öffnen die Türen der Sitzungszimmer und Board-Rooms, wo im Stillen Entscheidungen fallen, die alle betreffen. Sie schaffen Transparenz – damit die Verantwortlichen nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten gemessen werden.

    Die WOZ – Die Wochenzeitung ist eine unabhängige, links-grüne Wochenzeitung aus der Schweiz. Seit 1981 berichtet sie kritisch über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur und legt dabei besonderen Wert auf Hintergründe, Machtverhältnisse und soziale Gerechtigkeit. Die WOZ arbeitet genossenschaftlich organisiert und ist weitgehend werbe- und konzernunabhängig. Mit sorgfältig recherchierten Analysen, Reportagen und Kommentaren versteht sie sich als Gegenstimme zu

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