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«KörperArchiv(e) in Resonanz»
Kollektiv dance me to the end

TanzShowing

Ein Erinnerungsraum, Gespräche und ein Showing bilden den Abschluss einer mehrteiligen Recherche über Körper als Archive und ihre Verbindung zur Gessnerallee.

  • So. 27.09. 17:00 – 19:00

    Südbühne

    Freier Eintritt

Eine Recherche zu den Verbindungen zwischen dem Kollektiv und der Gessnerallee findet ihren Abschluss. Copyright: Birgit Mantek
  • Deutsche Lautsprache

Die Eröffnung des Theaterhaus Gessnerallee 1989 war ein Meilenstein für die freie Zürcher Tanz- und Theaterszene. Fast vier Jahrzehnte später erkundet das Kollektiv dance me to the end – acht Tänzer*innen ü60 – wie ihre Körper aus aktuell zeitgenössischer Perspektive mit diesem Haus und dessen Geschichte resonieren. Über den lokalen und individuellen Bezug hinaus, strahlt diese Auseinandersetzung in die Geschichte der darstellenden Künste in der Schweiz aus und beleuchtet Themen wie Alter, Fragilität, Kollektivbildung und implizites Wissen.

Aus dieser mehrteiligen Recherche entstand ein Raum aus gelebtem Wissen, physisch sowie räumlicher Erinnerung und dokumentarischen Spuren. Dieser wird in der Südbühne der Gessnerallee zugänglich sein. Darüber hinaus finden ein Showing und die zwei Podien «Institutionen im Wandel» und «Bewegung im Kunstschaffen 1989–2026», die in Zusammenarbeit mit den Tanz-und Theaterwissenschaftlerinnen Julia Wehren und Alexandra Portmann (SAPA, Uni Bern) statt.

Der Eintritt ist frei.

Die verschiedenen Formate – Erinnerungsraum, Podiumsgespräche, Showing – können unabhängig voneinander besucht werden.

Barrierefreiheit und praktische Informationen

  • Stufenloser Zugang

  • Sprache: Deutsche Lautsprache

  • Die Gruppe heisst dance me to the end.

    Dance me to the end ist Englisch.

    Es bedeutet: Tanze mich bis zum Ende.

    Die Gruppe besteht aus 8 Tänzer*innen.

    Sie sind über 60 Jahre alt.

    Die Gessnerallee wurde 1989 in Zürich eröffnet.

    Die Eröffnung war wichtig für Tanz und Theater.

    Seit 2 Jahren schaut die Gruppe auf die Geschichte der Gessnerallee.

    Sie erforscht die Geschichte.

    Auch mit ihren Körpern.

    Aus der Arbeit entsteht ein Ausstellungsraum.

    Es gibt auch eine Aufführung.

    Und zwei Gespräche.

    Ein Gespräch heisst «Institutionen im Wandel».

    Das bedeutet: Wie sich Institutionen verändern.

    Das andere Gespräch heisst «Bewegung im Kunstschaffen 1989–2026».

    Das bedeutet: Wie sich Kunst und Tanz von 1989 bis 2026 verändert haben.

  • Kollektiv dance me to the end:
    Angelika Ächter, Jeanette Engler, Gisa Frank, Anna Huber, Tina Mantel, Angela Stöcklin, Katharina Vogel, Ivan Wolfe
    Gäste:
    Julia Wehren, Alexandra Portmann, Birgit Mantek und Monica Klingler

  • Das Kollektiv dance me to the end sind acht professionelle Tanzschaffende zwischen 60 und 70 Jahren, die als Einzelkünstler*innen seit langem die Schweizer und internationale zeitgenössische Tanzszene mitprägen. Mit ihrer Arbeit hinterfragen sie vorherrschende Körper- und Tanzkonzepte und stehen für ein Empowerment für das Alter(n) im Tanz und leisten wichtige Pionierarbeit, auch für jüngere Generationen von Tänzer*innen. Sie haben acht unterschiedliche tanzästhetische Zugänge und entwickeln als Kollektiv eine gemeinsame Praxis, die somatische Praktiken, künstlerisches Forschen, Improvisation und choreografisches Gestalten umfasst. Dabei sind viele – durch langjährige Tanzpraxis gereifte – Fähigkeiten für die Gesellschaft relevant: Kreativität, Flexibilität, Umgang mit Komplexität und Unsicherheit, Verständnis und Wertschätzung für Diversität. Ihre Arbeit begann 2023 mit einer Recherche und kann nun dank der Kompliz*innenschaft am Tanzhaus Zürich und einer 2-jährigen Konzeptförderung der Stadt Zürich ab 2026 weiterverfolgt werden.

  • Konzeptförderung Stadt Zürich Kultur, BAK Kulturerbe-Preis für Darstellende Künste 2026, Kompliz*innenschaft Tanzhaus Zürich, GGKZ, Migros Kulturprozent, Dr. A. Streuli Stiftung, Else van Sick Stiftung

Copyright: Birgit Mantek

Copyright: Birgit Mantek

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