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«Water the earth, polish the steel, tighten the threads»
Simone Aughterlony, Sarah Burger, Johanna Kotlaris, Dafi Kühne

PerformanceInstallationShowing

An drei Tagen wird die Südbühne zu einer begehbaren, bespielten Installation zu Händen, Handeln und dem Verlust von Kontrolle.

  • Fr. 16.05.18:00 – 22:00

    Südbühne

  • Sa. 17.05.16:00 – 20:00

    Südbühne

  • So. 18.05.14:00 – 18:00

    Südbühne

Copyright: Sarah Burger

«Water the earth, polish the steel, tighten the threads» ist das Ergebnis einer gemeinsamen Recherche von Tänzer*in und Choreograf*in Simone Aughterlony und den visuellen Künstler*innen Sarah Burger, Johanna Kotlaris und Dafi Kühne zum Thema Hände - basierend auf den drei Texten «Politics of Touch» von Erin Manning, «Prehension» von Collin McGinn und dem titelgebenden Gedicht «Maintenance» von Anne Carson.

Die vier entstandenen Arbeiten setzen sich mit unterschiedlichen Aspekten des Berührens und des Handelns auseinander. Es geht um den Verlust von Kontrolle; um handwerkliche Präzision im Umgang mit Werkzeugen, die ihr Eigenleben haben; um das Verhältnis von Wert und Nähe und das Potential der Lücke zwischen tatsächlich Vorhandenem und raum-zeitlich Entferntem.  Entstanden sind Zeichnungen, Objekte, Prints und performative Miniaturen. 

An drei Tagen wird die Südbühne zu einer begehbaren, bespielten Installation, die von den Besucher*innen im Veranstaltungszeitraum jederzeit betreten und wieder verlassen werden kann.

Informationen zu Barrierefreiheit und Sprache

Die Räumlichkeiten sind stufenlos zugänglich und die Künstler*innen bieten spontane Führungen durch die Installation in Schweizerdeutsch, Deutsch und Englisch an.

In der Installation ist eine Person unbekleidet.

Eintritt frei

Zu den Künstler*innen

  • Sarah Burger setzt sich mit der Veränderung von Materialien, mit Fragen nach der Dauer von Dingen und Stoffen und dem Zusammenspiel von natürlichen und kulturellen Kräften auseinander. Sie untersucht und beobachtet Dinge, die sich an den Rändern der Aufmerksamkeit ereignen, vermeintlich kaputt, nicht mehr gebraucht, verloren gegangen oder technisch überholt sind. Mehr Informationen. 

    Johanna Kotlaris interessiert sich für die zwischenmenschliche Erfahrung und die Entstehung und Auflösung der damit verbundenen räumlichen Grenzziehungen. Mit Hilfe unterschiedlicher Medien wie Performance, Klang, Installation, Video und Skulptur untersucht sie, wie das persönliche Erleben mit unserer sozialen und politischen Realität verflochten ist und wie dieses Zusammenspiel Machtverhältnisse schafft. Mehr Informationen.

    Simone Aughterlonys Arbeitsprozesse folgen alternativen Konzepten von Familie, die Raum schaffen für vertraute und neue Elemente in unserem Miteinander. Aughterlonys Arbeiten sind spielerische Kompositionen um die Frage von Auftritt und Überdruss, mit Ausläufern in die Phänomenologien des Nicht-Wiedererkennbaren und des Absurden. Mehr Informationen.

    Dafi Kühne verwendet in seinem Atelier einen wilden Mix aus analogen und digitalen Werkzeugen, um Plakate für Musik-, Kunst-, Architektur-, Theater- und Filmprojekte, aber auch für Produkte zu produzieren. Mit dieser einen Hauptregel in seinem Studio „Kein PDF verlässt jemals das Studio als Endprodukt“, druckt er alle seine Plakate auf Buchdruckpressen. Mehr Informationen.

Credits

  • Von:
    Sarah Burger, Simone Aughterlony, Johanna Kotlaris, Dafi Kühne
    In Kooperation mit:
    Gessnerallee

Unterstützt durch

  • Stadt Zürich Kultur, Buch und Literatur Ost+ , Kulturförderung Kanton Glarus Swisslos, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung, Viarco - Indústria de Lápis, Lda.

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