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Reihe: Art in Conflict – Practice

«Unsichtbare Geschichten sichtbar machen – Das filmische Schaffen von Nicole Vögele»
artasfoundation

GesprächFilm

Künstlerisches Schaffen in Krisengebieten sieht sich mit herausfordernden Fragen konfrontiert. In dieser Gesprächsreihe kommen unterschiedliche Akteur*innen zusammen und reflektieren ihre Erfahrungen. Dieses Mal mit Nicole Vögele, unabhängige Filmemacherin und Journalistin.

  • Mi. 20.05.17:30 – 21:00

    Stall6

    Freier Eintritt / Teilnahme via Zoom

Copyright: Stefan Sick

«Art in Conflict – Practice» ist ein Spin-off der Gesprächsreihe «Art in Conflict». Der Abend vom 20. Mai gestaltet sich zweiteilig. Um 17.30 Uhr wird der Film «The Landscape and the Fury» gezeigt, das anschliessende Gespräch mit der Filmemacherin findet um 20.15 Uhr statt.

«The Landscape and the Fury» (Schweiz 2024, 138 min) entstand in Ravnice im Nordwesten Bosniens, wo noch immer Minen aus dem Bosnienkrieg liegen und eine europäische Aussengrenze verläuft. Inmitten dieser Landschaft herrscht dennoch die Normalität des Alltags und eine gelebte Solidarität zwischen den Bewohner*innen. Doch wie lässt sich die absurde Geschichte der 932 Kilometer langen EU-Aussengrenze zwischen Kroatien und Bosnien-Herzegowina erzählen? Und wie findet man Bilder für eine Gewalt, die sich gerade durch ihre Unsichtbarkeit ausdrückt entlang einer scheinbar endlos grünen Grenze? Nicole Vögele hat nach eigenen Worten ein «Kaleidoskop des Schmerzes in den raschelnden Blättern» gesucht um «diesen Fleck Erde, diesen Fleck Weltenseele filmisch zu ertasten».

Eine spontane Teilnahme vor Ort ist jederzeit möglich. Mit vorgängiger Anmeldung über diesen Link ist auch eine Teilnahme via Zoom möglich.

Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache

  • Stufenloser Zugang

  • Film in Bosnisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Sorani, Punjabi mit englischen Untertitel

  • Gespräch in englischer Lautsprache

Die Gesprächsreihe «Art in Conflict» ist Teil einer monatlichen Reihe, die das Zentrum für Kunst und Friedensförderung ZKF – eine Initiative von artasfoundation und Zürcher Hochschule der Künste ZHdK – im Theater Gessnerallee durchführt. Jede Veranstaltung wird live in die Mediathek der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Freilager-Platz 1, Münchenstein, 8. OG, übertragen.

  • Art in Conflict ist englisch.

    Man spricht es so aus: Aat in Konflikt.

    Es heisst auf Deutsch: Kunst im Streit.

    Art in Conflict ist eine Reihe von Gesprächen.

    Ein Gespräch ist einmal im Monat.

    Expert*innen sprechen über Kunst*projekte in Ländern mit Krieg.

    Alle können zuhören oder mitreden.

    Sie können im Theater teilnehmen.

    Oder Sie können zu Hause über das Internet teilnehmen.

    Der Eintritt ist kostenlos.

    Heute heisst die Veranstaltung Art in Conflict - Practice.

    Es gibt zwei Teile: 

    • Um 17.30 Uhr wird der Film The Landscape and the Fury gezeigt. 

    • Um 20.15 Uhr gibt es ein Gespräch mit der Regisseurin Nicole Vögele.

    Der Film spielt in Ravnice

    Ravnice liegt im Nordwesten von Bosnien

    Dort gibt es noch Bomben im Boden vom Krieg. 

    Der Film stellt Fragen: 

    • Wie erzählt man von der Grenze zwischen Kroatien 

      und Bosnien-Herzegowina

    • Wie zeigt man Gewalt, die man nicht sehen kann?

  • Was kann Kunst in von Krisen betroffenen Regionen bewirken? Wie engagieren sich Kunstschaffende für menschliche Begegnung und friedliche Konfliktbearbeitung und was sind Bedingungen für diese Arbeit?

    Die Gesprächsreihe «Art in Conflict» lädt Praktiker*innen und Forschende aus unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen ein, miteinander und mit dem Publikum zu spezifischen Themen innerhalb der Felder sozial engagierter Kunst und internationaler Friedensarbeit in einen Austausch zu treten. In informellen Gesprächen – meist mit zwei Gästen – werden Aspekte dieser Arbeit beleuchtet, die sowohl auf praktischen Erfahrungen als auch auf theoretischen Überlegungen basieren. Moderiert werden die Gespräche von Mitgliedern des Teams der artasfoundation, der Schweizer Stiftung für Kunst in Konfliktregionen, die seit 2012 Kunstprojekte initiiert und organisiert.

    Die Gesprächsreihe wird in Partnerschaft mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), der Mediathek der HGK Basel und dem Theater Gessnerallee Zürich durchgeführt.

Copyright: Pumamimicomix

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