«Wie können mit Mut und Humor Verlusterfahrungen bewältigt werden? Wie prägt künstlerische Arbeit Trauererfahrungen und wie prägt Trauer wiederum künstlerische Herangehensweisen? Was passiert, wenn wir uns unseren Emotionen zuwenden, anstatt sie zu unterdrücken oder ungefiltert auszudrücken»
Reclaiming Grief ist ein künstlerisches Forschungs- und Austauschprojekt, in dem die Künstler*innen Edwin Ramirez, Veza Fernandez, Nele Solf, Sarah Sternat, Teresa Vittucci, Elizabeth Waterhouse und Jessica Huber gemeinsam untersuchen, wie Trauer als Raum für Verbindung, kreativen Stoffwechsel und Lernen zurückgewonnen werden kann. Trauer wird dabei nicht ausschliesslich als persönlicher Prozess betrachtet, sondern immer auch als ein politischer, geprägt vom Kampf um Repräsentation und dem Recht, gesehen und gehört zu werden.
Im Rahmen eines «Process Sharings» werden die Türen des Studios geöffnet, um andere an den Fragen und Praktiken teilhaben zu lassen, die die Gruppe begleitet haben.
Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache
Stufenloser Zugang
In englischer Lautsprache
Das Sharing dauert etwa eine Stunde, der Raum bleibt danach für ein «Soft-Ending» geöffnet und lädt zum Verweilen ein.
Verschiedene Sitzsäcke wie Stühle, Sitzsäcke, Kissen und Platz für Rollstühle sind vorhanden.