Fatima Moumouni, 1992 geboren, ist Spoken Word Poetin, Moderatorin und Kolumnistin und lebt in Zürich. Seit 2011 ist sie auf diversen Bühnen im deutschsprachigen Raum unterwegs. Auch international war sie in den letzten Jahren mit ihren Texten eingeladen, zuletzt beim Projekt «Poesìa Intercontinental» in Havanna, beim «Slam Nacional» in Mexiko City und beim «Writers Festival» in Singapur, sowie im Rahmen des Projekts «FLIPAS» in Madrid.
Nebst Soloauftritten tritt sie zusammen mit Laurin Buser im Duo auf. Derzeit touren die beiden mit ihrer Spoken-Word-Show «COLD». Die beiden wurden für ihr gemeinsames Abendprogramm «GOLD» 2021 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. 2023 bekam sie die Kulturelle Auszeichnung in der Kategorie Tanz/Theater der Stadt Zürich. Und von 2026 - 2027 erhält sie die zweijährige Konzeptförderung der Stadt Zürich.
Sie schrieb an folgenden Theaterstücken:
Last Night a DJ took my life, Schauspielhaus Zürich, Regie Joana Tischkau (2024)
Leyla. Fragmente, Staatstheater Hannover, Regie Miriam Ibrahim, Uraufführung 16. Februar 2024
Ich chan es Zündhölzli azünde, Schauspielhaus Zürich, Ko-Autorenschaft mit Laurin Buser, Regie: Suna Gürler (2023)
BULLESTRESS, Schauspielhaus Zürich, Ko-Autorenschaft mit Laurin Buser, Regie: Suna Gürler (2022)
Der Räuber Hotzenplotz, Theater Basel,Ko-Autorenschaft Adaption mit Laurin Buser, Regie: Jörg Pohl und Antú Romero Nunes (2020)
Von 2015 - 2020 gab sie Rassismus-Sensibilisierungsworkshops mit Fokus auf Sprache. Als Impulsgeberin zu den Themen Diskriminierung und Rassismus ist sie in den letzten zehn Jahren öffentlich in unterschiedlichen Formaten aufgetreten, darunter auch im TV ( SRF Arena 2020, SRF Sternstunde Religion, SRF Literaturclub). In den letzten Jahren hat sie zudem vermehrt in Museumskontexten gearbeitet und Poetryvideos/-Audios zur Vermittlung für Ausstellungen produziert (für die Fondation Beyeler, das Bernische Historische Museum, zuletzt für die Ausstellung «Kolonial. Globale Verflechtungen der Schweiz» im Landesmuseum Zürich). Sie ist Teil des Kollektivs «Das Wandbild Muss Weg», das den Wettbewerb der Stadt Bern um das rassistische Wandbild in der Primarschule Wylergut gewann und die Ausstellung «Widerstände. Vom Umgang mit Rassismus in Bern» im Bernisch Historischen Museum kuratierte.