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Reihe: Art in Conflict

«Wenn Information zur Waffe wird»
artasfoundation

Gespräch

Künstlerisches Arbeiten in Krisengebieten ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. In dieser Gesprächsreihe teilen unterschiedliche Menschen aus Kunst und Kultur ihre Erfahrungen. Zu Gast sind diesmal die !Mediengruppe Bitnik und die Wissenschaftlerin Karena Avedissian. Sie sprechen über gezielte Informationssteuerung im Internet, Propaganda und künstlerische Strategien zu ihrer Sichtbarmachung.

  • Mi. 09.12. 17:30 – 19:00

    Stall6

    Freier Eintritt

Narrative, Macht und Manipulation: Ein Gespräch über digitale Einflussnahme und künstlerischen Widerstand. Credit: !Mediengruppe Bitnik, «Computer Says No», Installationsansicht, Kunsthalle Osnabrück, 2025. Copyright: Lucie Marsmann
  • Englische Lautsprache

Wie wird Information gezielt kontrolliert, verzerrt und instrumentalisiert? Welche Strategien digitaler Einflussnahme werden dabei eingesetzt – von Social-Media-Kampagnen über automatisierte Bots bis zu datengetriebener Propaganda im Kontext von Wahlen, bewaffneten Konflikten oder systematischer Gewalt gegen Zivilpersonen?

Unter Verwendung der Vertreibung der armenischen Bevölkerung aus Bergkarabach 2023 als Fallbeispiel untersucht das Gespräch, wie Narrative gekapert werden, um Verständnis — und damit auch Widerstand und kollektives Handeln — zu unterdrücken. Anhand künstlerischer Interventionen der !Mediengruppe Bitnik, die von der Unterwanderung von Überwachungssystemen bis zur Erzeugung «unrealer Daten» reichen, wird diskutiert, wie künstlerische und aktivistische Praktiken diese Kontrollmechanismen unterlaufen.

Mehr Informationen zu den zwei Künstler*innen der !Mediengruppe Bitnik, die mit und über das Internet als Medium arbeiten: https://wwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwww.bitnik.org/

Mehr Informationen zu Karena Avedissian mit den Forschungsschwerpunkten Desinformation, Sicherheit und soziale Bewegungen in Eurasien: https://www.karenaavedissian.com/

Barrierefreiheit und praktische Informationen

  • Stufenloser Zugang

  • In englischer Lautsprache

Die Gesprächsreihe «Art in Conflict» ist Teil einer monatlichen Reihe, die die artasfoundation in Kooperation mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) über das gemeinsam betriebene ZKF organisiert. Die Veranstaltungen finden in der Gessnerallee statt und werden live in die Mediathek der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Freilager-Platz 1, Münchenstein, 8. OG, übertragen.

  • Art in Conflict ist Englisch.

    Man spricht es so aus: Aart in Konflikt.

    Es heisst auf Deutsch: Kunst im Streit.

    Art in Conflict ist eine Reihe von Gesprächen.

    Jeden Monat gibt es ein Gespräch. 

    Fach-personen sprechen über Kunst-projekte in Ländern mit Krieg.

    Alle können zuhören oder mitreden.

    Sie können im Theater teilnehmen.

    Oder Sie können zu Hause über das Internet teilnehmen.

    Der Eintritt ist kostenlos.

    Dieses Gespräch ist mit der !Mediengruppe Bitnik und Karena Avedissian.

    Die !Mediengruppe Bitnik ist ein Künstlerinnen-Duo.  

    Das heisst: Zwei Künstlerinnen machen zusammen Kunst.  

    Sie benutzen das Internet für ihre Kunst. 

    Sie sind vor Ort dabei.

    Karena Avedissian nimmt per Video teil.

    Karena Avedissian ist Wissenschaftlerin.  

    Sie forscht zu Desinformation und Sicherheit.   

    Desinformation bedeutet: Falsche Informationen werden verbreitet. 

    Im Gespräch geht es um die Fragen: 

    • Wie wird Information im Internet gesteuert oder verändert?

    • Wie kann Information Menschen beeinflussen?

    • Wie können Kunst und Forschung zeigen, wie das passiert?

  • Was kann Kunst in von Krisen betroffenen Regionen bewirken? Wie engagieren sich Kunstschaffende für menschliche Begegnung und friedliche Konfliktbearbeitung und was sind Bedingungen für diese Arbeit?

    Die Gesprächsreihe «Art in Conflict» lädt Praktiker*innen und Forschende aus unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen ein, miteinander und mit dem Publikum zu spezifischen Themen innerhalb der Felder sozial engagierter Kunst und internationaler Friedensarbeit in einen Austausch zu treten. In informellen Gesprächen – meist mit zwei Gästen – werden Aspekte dieser Arbeit beleuchtet, die sowohl auf praktischen Erfahrungen als auch auf theoretischen Überlegungen basieren. Moderiert werden die Gespräche von Mitgliedern des Teams der artasfoundation, der Schweizer Stiftung für Kunst in Konfliktregionen, die seit 2012 Kunstprojekte initiiert und organisiert.

    Die Gesprächsreihe wird in Partnerschaft mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), der Mediathek der HGK Basel und dem Theater Gessnerallee Zürich durchgeführt.

Copyright: Pumamimicomix

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