Direkt zum Inhalt

Gesprächsreihe «Art in Conflict»

«Friedensarbeit zwischen Bühne und Forschung»
artasfoundation

Gespräch

Künstlerisches Schaffen in Krisengebieten sieht sich mit herausfordernden Fragen konfrontiert. In dieser Gesprächsreihe kommen unterschiedliche Akteur*innen zusammen und reflektieren ihre Erfahrungen. Dieses Mal mit Diana Rojas (Regisseurin, Performerin, Forscherin an der HKB) und Chimène Costa (Artistic Director, Tänzerin, Schauspielerin, Kulturmanagerin).

  • Mi. 26.11. 17:30 – 19:00

    Stall6

    Freier Eintritt

Copyright: Pumamimicomix

Was kann Kunst in von Krisen betroffenen Regionen bewirken? Wie engagieren sich Kunstschaffende für menschliche Begegnung und friedliche Konfliktbearbeitung und was sind Bedingungen für diese Arbeit? Die Reihe «Art in Conflict» widmet sich grundlegenden Fragen der internationalen Friedensarbeit in einem Austausch mit unterschiedlichen Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen. In Form von Tischgesprächen mit jeweils zwei Gäst*innen, werden spezifische Themen dieser Arbeit aufgegriffen, die sowohl auf praktischen Erfahrungen als auch auf theoretischen Überlegungen basieren. Die Gespräche werden moderiert vom Team der artasfoundation, der Schweizer Stiftung für Kunst in Konfliktregionen, die seit 2012 Kunstprojekte initiiert und organisiert.

Was bedeutet es, neue, praxisorientierte Zugänge in der Friedensarbeit zu erproben? Welche Methoden, Herangehensweisen und Werkzeuge bieten die performativen Künste hierfür? Dies diskutieren wir mit Diana Rojas (Regisseurin, Performerin, Forscherin an der HKB), vor Ort anwesend, und Chimène Costa (Artistic Director, Tänzerin, Schauspielerin, Kulturmanagerin), online zugeschaltet. Beide arbeiten oder forschen praxisorientiert an der Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft – insbesondere mit gefährdeten Communities, etwa in Kolumbien und Mosambik, die Gewalt erfahren haben. Im Zentrum ihrer Praxis stehen Mikrogeschichten, dokumentarische Zugänge und ein tiefes Interesse an verdrängten, vergessenen und marginalisierten Geschichten.

Eine spontane Teilnahme vor Ort ist jederzeit möglich. Mit vorgängiger Anmeldung ist eine Teilnahme via Zoom möglich. Eintritt frei. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Für die Veranstaltung am 26. November bitte hier anmelden

 Das aktuelle Programm der Gesprächsreihe «Art in Conflict» über diesen Link abonnieren.

Die Gesprächsreihe «Art in Conflict» ist Teil einer monatlichen Reihe, die das Zentrum für Kunst und Friedensförderung ZKF – eine Initiative von artasfoundation und Zürcher Hochschule der Künste ZHdK – im Theater Gessnerallee durchführt. Jede Veranstaltung wird live in die Mediathek der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Freilager-Platz 1, Münchenstein, 8. OG, übertragen.

  • Art in Conflict ist englisch.

    Man spricht es so aus: Aat in Konflikt.

    Es heisst auf Deutsch: Kunst im Streit.

    Art in Conflict ist eine Reihe von Gesprächen.

    Ein Gespräch ist einmal im Monat.

    Expert*innen sprechen über Kunst*projekte in Ländern mit Krieg.

    Alle können zuhören oder mitreden.

    Sie können im Theater teilnehmen.

    Oder Sie können zu Hause über das Internet teilnehmen.

    Der Eintritt ist kostenlos.

    Wir sprechen mit Diana Rojas und Chimène Costa.

    Diana Rojas ist vor Ort.

    Chimène Costa ist online dabei.

    Beide arbeiten mit Kunst und Gesellschaft.

    Sie helfen Menschen, die in Gefahr sind.

    Zum Beispiel in Kolumbien und Mosambik.

    Diana Rojas und Chimène Costa erzählen vergessene Geschichten.

Copyright: artasfoundation, Chimène Costa

Mehr Veranstaltungen

Zur Programmübersicht