Was kann Kunst in von Krisen betroffenen Regionen bewirken? Wie engagieren sich Kunstschaffende für menschliche Begegnung und friedliche Konfliktbearbeitung und was sind Bedingungen für diese Arbeit? Die Reihe «Art in Conflict» widmet sich grundlegenden Fragen der internationalen Friedensarbeit in einem Austausch mit unterschiedlichen Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen. In Form von Tischgesprächen mit jeweils zwei Gäst*innen, werden spezifische Themen dieser Arbeit aufgegriffen, die sowohl auf praktischen Erfahrungen als auch auf theoretischen Überlegungen basieren. Die Gespräche werden moderiert vom Team der artasfoundation, der Schweizer Stiftung für Kunst in Konfliktregionen, die seit 2012 Kunstprojekte initiiert und organisiert.
Was bedeutet es, neue, praxisorientierte Zugänge in der Friedensarbeit zu erproben? Welche Methoden, Herangehensweisen und Werkzeuge bieten die performativen Künste hierfür? Dies diskutieren wir mit Diana Rojas (Regisseurin, Performerin, Forscherin an der HKB), vor Ort anwesend, und Chimène Costa (Artistic Director, Tänzerin, Schauspielerin, Kulturmanagerin), online zugeschaltet. Beide arbeiten oder forschen praxisorientiert an der Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft – insbesondere mit gefährdeten Communities, etwa in Kolumbien und Mosambik, die Gewalt erfahren haben. Im Zentrum ihrer Praxis stehen Mikrogeschichten, dokumentarische Zugänge und ein tiefes Interesse an verdrängten, vergessenen und marginalisierten Geschichten.
Eine spontane Teilnahme vor Ort ist jederzeit möglich. Mit vorgängiger Anmeldung ist eine Teilnahme via Zoom möglich. Eintritt frei. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Für die Veranstaltung am 26. November bitte hier anmelden
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