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Gesprächsreihe «Monatsthemen»

«Zürich, little Big-Tech City»
WAV und Republik

Gespräch

Eine Gesprächsreihe der Gessnerallee in Kooperation mit verschiedenen Redaktionen: Einmal im Monat wählt eine Redaktion ein journalistisches Schwerpunktthema aus und diskutiert es live mit dem Publikum. Diesmal geht es um Big-Tech in Zürich.

  • Mi. 11.02. 19:30 – 21:00

    Stall6

    Wenige Restkarten an der Abendkasse

Die Gessnerallee präsentiert in Kooperation mit verschiedenen Redaktionen jeweils ein journalistisches Schwerpunktthema. Copyright: Bodara GmbH

«Höhere Big-Tech-Dichte als im Silicon Valley». Das schreibt die Standortförderungsorganisation Greater Zurich Area auf ihrer Website. Es sind klingende Namen, die sich in Zürich ansiedeln: Google, Microsoft, Palantir, Anthropic. Sie alle haben gemeinsam, dass sie zunehmend auch im militärischen Bereich tätig sind. Und sie werden schleichend zum Betriebssystem öffentlicher Infrastruktur. In dieser gelten Gesetze und demokratische Entscheidungsprozesse nicht mehr, sondern die Haltungen der Konzernchef*innen und die Interessen der Aktionär*innen.

Wird Zürich von der Bankenstadt zum Tech-Rüstungsstandort? Welche Bedeutung hat das im rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Kontext? Sollten öffentlich-rechtliche Standortorganisationen Unternehmen wie Palantir umwerben? Und welche Verantwortung tragen wir als städtische Gesellschaft, wenn wir von diesen globalen Geschäften profitieren?

Über diese und weitere Fragen diskutieren WAV- und Republik-Journalist*innen mit eingeladenen Expert*innen – und mit dem Publikum.

Speaker*innen

  • Recherche-Team: Adrienne Fichter, Marguerite Meyer, Lorenz Nägeli, Balz Oertli & Jennifer Steiner

  • Gäste: Google Zürich Insider und Balthasar Glättli, Nationalrat Grüne & Beirat Digital Society Initiative UZH

  • Moderation: Marguerite Meyer, Journalistin

Informationen zu den Gastgeber*innen

WAV ist ein zwölfköpfiges Recherchekollektiv aus Zürich. Sie sind seit 2021 Recherchepartner*innen für Journalist*innen und Redaktionen, die Zivilgesellschaft und den Non-Profit-Sektor. Ihre Recherchen hinterfragen kritisch und öffnen die Türen der Sitzungszimmer und Board-Rooms, wo im Stillen Entscheidungen fallen, die alle betreffen. Sie schaffen Transparenz – damit die Verantwortlichen nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten gemessen werden.

Die Republik ist ein digitales Magazin für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur, das seit Januar 2018 herausgegeben wird. Es ist finanziert von seinen Leser*innen und täglich werden ein bis drei Beiträge publiziert.

Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache

  • 90-minütige Veranstaltung ohne Pause

  • In deutscher Lautsprache

  • Stufenloser Zugang

  • Einmal pro Monat wählt eine Redaktion ein journalistisches Schwerpunktthema aus und teilt es live mit den Besucher*innen vor Ort. Die Gesprächsreihe der Gessnerallee findet jeweils in Kooperation mit unterschiedlichen Redaktionen statt. Inspiriert wurden die «Monatsthemen» von der sehr geschätzten Reihe «Kosmopolitics», die im ehemaligen Kosmos stattfand.

  • WAV ist ein zwölfköpfiges Recherchekollektiv aus Zürich. Sie sind seit 2021 Recherchepartner*innen für Journalist*innen und Redaktionen, die Zivilgesellschaft und den Non-Profit-Sektor. Ihre Recherchen hinterfragen kritisch und öffnen die Türen der Sitzungszimmer und Board-Rooms, wo im Stillen Entscheidungen fallen, die alle betreffen. Sie schaffen Transparenz – damit die Verantwortlichen nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten gemessen werden.

    Die Republik ist ein digitales Magazin für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur, das seit Januar 2018 herausgegeben wird. Es ist finanziert von seinen Leser*innen und täglich werden ein bis drei Beiträge publiziert.

    CORRECTIV.Schweiz ist ein gemeinnütziges Recherchezentrum. Gemeinsam mit der Bevölkerung recherchieren sie und stärken damit die Demokratie. Dabei nutzen sie innovative Wege und Methoden, etwa den von ihnen entwickelten CrowdNewsroom. Ausserdem vernetzen sie lokal arbeitende Journalist*innen und decken alleine oder gemeinsam mit Partner*innen gesellschaftliche Missstände auf.

    Tsüri.ch wurde 2015 von Simon Jacoby zusammen mit einer Gruppe junger Journalist*innen gegründet, mit dem Ziel unabhängigen Lokaljournalismus zu machen. Ein Stadtmagazin, das immer kritisch, am Puls der Stadt und transparent ist. Jährlich organisieren sie Fokusmonate zu Themen wie Wohnen, Sucht oder Mobilität. Inhalte dieser Themenschwerpunkte sind Podiumsdiskussionen, Stadtspaziergänge oder Workshops.

    REFLEKT wurde 2019vals das erste unabhängige und gemeinnützige Recherche-Team der Schweiz gegründet. Seither realisiert ein kleines, schlagkräftiges Team grosse Recherchen mit grosser Wirkung. Um Missstände aufzudecken und Transparenz zu fördern, konzentrieren sie sich auf mehrmonatige, investigative Recherche-Projekte, die klassische Redaktionen immer seltener stemmen können. Indem sie ihre Arbeit attraktiv aufbereiten und über verschiedene Kanäle publizieren, machen sie ihre Arbeiten einem grösstmöglichen Publikum zugänglich. So fördern sie Qualität im Journalismus, erhöhen die Informiertheit der Bevölkerung und tragen zur Medienvielfalt sowie zu einer funktionierenden Demokratie bei.

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