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«A Certain Darkness Is Needed to See the Stars»
Ramón Oliveras & Kim de l'Horizon

PerformanceMusik

Ein Schlagzeug-Solokonzert und Ritual-Performance als Einladung, sich mit der eigenen Vergänglichkeit zu versöhnen und die Schönheit des Lebens zu feiern.

  • Fr. 07.02.20:00

    Halle Ost

  • Sa. 08.02.20:00

    Halle Ost

Eine hypnotische Klangreise durch Trommelrituale, zeitgenössischen Minimalismus und Techno-Rave. Copyright: Juana Ferrari
  • Relaxed Performance
  • Audiodeskription

Was passiert nach dem Tod? Was bleibt, wenn nichts mehr von uns übrig ist?

Inspiriert von queerer Praxis, in der das Auflösen und Überschreiten von Grenzen zelebriert wird, erforscht das Stück den non-dualistischen Zustand von Leben/Tod und lädt das Publikum zu einer introspektiven somatischen Reise ein.

Verkörpert durch eine Ritual-Performance mit einem intensiven Schlagzeug-Solokonzert von Ramón Oliveras, das performativ von Kim de l'Horizon umschlossen wird, verbindet es Elemente aus Trommelritualen, zeitgenössischem Minimalismus und Techno-Rave zu einer einzigartigen Klang- und Bewegungserfahrung.

In einem mit sanften Stoffen und pulsierenden Projektionen gestalteten Raum kann das Publikum selber entscheiden, ob es tanzend, sitzend oder liegend in die hypnotische Klangreise eintaucht.

To be blessed in death, one must learn to live. To be blessed in life, you must learn to die. 


Informationen zu Barrierefreiheit und Sprache

  • Der Anfang und das Ende des Stücks finden in einer improvisierten Mischung aus Deutsch, Englisch und Schweizerdeutsch statt und werden nicht übersetzt. Die Relaxed Performance-Hinweise und die Audio-Deskription sowie die sensorische Einführung finden dabei jedoch mehrheitlich auf Deutsch statt. Das 40-minütige Schlagzeug-Solo kommt ohne Sprache aus.

  • Um 19:20 Uhr gibt es eine sensorische Einführung für Personen, welche den Raum bereits vorher begehen und die Szenografie befühlen möchten. Dabei wird zudem die maximale Lautstärke und Dunkelheit/Helligkeit gezeigt. 

  • Die Besucher*innen können den Raum auch während der Vorstellung jederzeit verlassen und wieder zurück kehren. Im Rahmen von Early Boarding öffnet der Raum für alle Besucher*innen 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

  • Ein Relaxed Space mit geräuschreduzierenden Kopfhörern ist im Aufführungsraum vorhanden.

  • Integrierte Audio Deskription ist vorhanden.

  • Bei Bedarf bieten wir einen Abholservice für blinde und sehbehinderte Personen vom Hauptbahnhof an. Bitte kontaktieren Sie uns dafür per E-Mail: barrierefreiheit@gessnerallee.ch.

Audioflyer:

Informationen zu den Künstler*innen

  • Ramón Oliveras (er oder keine Pronomen) ist ein Schweizer Musiker, Komponist, Produzent und Multi-Media-Artist aus Zürich. Als Künstler möchte er mit seiner Arbeit Normen hinterfragen, sein Privileg nutzen, um Gemeinschaft zu fördern und seine queere Praxis kontinuierlich weiterentwickeln. Er ist der künstlerische Leiter und Schlagzeuger des international anerkannten Indie-Groove-Jazz-Quintetts Ikarus und Teil des queeren Indie-Rock-Trios Dalai Puma.

    Kim de l’Horizon (ohne Pronomen oder they/them), geboren 2666 auf Gethen, hat Germanistik im Elfenbeinturm, Literarisches Weinen in Biel und Hexerei bei Starhawk studiert. Mit dem Debut «Blutbuch», das in 17 Sprachen übersetzt wird, gewann Kim u.a. den Deutschen und den Schweizer Buchpreis. Kims Theaterstücke wurden an den Heidelberger Stückemarkt eingeladen und gewannen u.a. den Hermann-Sudermann-Preis. Kim macht auch Rituale und performt, bspw. am Schauspielhaus Zürich. They bewegt sich an der Grenze von Literatur und Malerei, Kunst und Wissenschaft, Keramik und Rupaul. Kim wackelt gerne an den Bildern, die wir von Körpern haben, die wir von Menschen und Nichtmenschen haben, die wir von «Natürlichkeit» haben, die wir vom «Wir» haben. 

    Dorothea Mildenberger (sie) (aufgewachsen in München) hat einen BA in Theaterpädagogik und einen MA in Transdisziplinarität der ZHdK. Sie hat als Performerin, Vermittlerin und Dramaturgin an zahlreichen Projekten mitgewirkt, u.a. am Schlachthaus Theater Bern, am Theater Neumarkt, am Theaterhaus Gessnerallee. Dorothea hat den autonomen Kulturort «Der Würfel» am Zürcher Letten mitgegründet und dort Veranstaltungen zu non-hierarchischem Wissensaustausch kuratiert. Sie erhielt mit dem Manifesto Reflex Collective den Publikums-Performancepreis Schweiz 2019, war als Operndramaturgin am Nationaltheater Mannheim tätig und bis 2023 Teil der Band «Acid Amazonians».

    Juana Ferrari (sie/er/they) ist ein*e uruguayische*r Digitalkünstler*in mit Sitz in Zürich und Rio de Janeiro. Als queere Nomad*in arbeitet sie zwischen verschiedenen künstlerischen Disziplinen (Theater, Performance, visuelle Kunst, Installation, Videospiele usw.). In seinen Werken verbindet Juana Arbeit und persönliche Geschichte: Sie beschäftigen sich mit Deterritorialisierung und versuchen sich hegemonialen Strukturen und Disziplinen zu entziehen. In dem Körper abseits der Norm ins Zentrum gestellt und das Digitale mit der physischen Realität vermischt werden, erschaffen Juana's Arbeiten neue Narrative und räumliche Möglichkeiten, um zu einem Glitch in den gewalttätigen Strukturen unserer Gesellschaft zu werden.

    Mikki Levy Strasser (er) ist ein in Zürich lebender Bühnen- und Kostümbildner für Theater und Film. Nach dem International Baccalaureate schloss er 2014 seinen Bachelor of Arts in Szenographie an der ZHdK ab. Er war als Bühnen- und Kostümassistent für mehrere Theaterproduktionen am Theater Neumarkt tätig, arbeitete mit Milan Peschel, Barbara Weber und Laura Koerfer zusammen und absolvierte ein Praktikum bei Nico Beyer in Düsseldorf. 2015 wurde Mikki Kostümassistent am Theater Basel und arbeitete mit Thom Luz, Julia Hölscher und Robert Borgmann. Seit 2017 ist er freischaffender Bühnen- und Kostümbildner und Teil von Hyperlokal, einem Off-Space für Theater und Performance. Er war Teil des Festivals Château Jolifanto, RW9 und dem Lila Queer Festival. Sein laufendes Dinner-Projekt Flamingo Room ist eine Kombination aus Fine Dining und verschiedenen Performanceformen.

    Tania Perret (sie) studierte Architektur an der ETH Zürich. Anschliessend vertieft sie sich in Szenografie, im Speziellen in die Bereiche Bühne- und Kostümbild, sowie Ausstellungsgestaltung. Nebenher engagiert sie sich in der alternativen Kulturszene als Veranstalterin und DJane.

Leichte Sprache

  • A Certain Darkness Is Needed to See the Stars ist englisch.

    Man spricht es so aus: a sörten daknes is nieded tu sie se stars.

    Das bedeutet auf Deutsch: Es muss dunkel sein, um die Sterne zu sehen.

    Das Stück handelt vom Leben und dem Tod.

    Ramón Oliveras spielt Schlagzeug.

    Kim de l'Horizon spricht Texte.

    Das Publikum hört Trommeln und moderne Musik.

    Es gibt im Raum viele weiche Stoffe.

    Alle können sich überall hinsetzen.

    Oder sie können tanzen.

    Oder sie können sich hinlegen

    und die Musik spüren.

Credits

  • Ramón Oliveras:
    Lead, Konzept, Schlagzeug, Performance
    Kim de l'Horizon:
    Konzept, Text, Performance
    Dorothea Mildenberger:
    Konzept, Dramaturgie
    Juana Ferrari:
    Konzept, Visuals
    Mikki Levy-Strasser:
    Szenografie, Kostüm, Licht
    Tania Perret:
    Szenografie, Kostüm, Licht
    Romeo Oliveras:
    Produktion
    Ziska Staubli:
    Œil extérieur
    Yannik Sandhofer:
    Tontechnik
    Lovis Heuss:
    Access Dramaturgie, Konsultation Relaxed Performance
    Karin Huber:
    Konsultation Integrierte Audio Deskription
    In Zusammenarbeit mit dem Currents Festival

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