Kolumne
«Auf einmal denke ich in Sprache»
Gedanken zu einem langsamen Gespräch über das performative Stück «Mutterzungen». Ein Austausch mit der Regisseurin Rebekka Bangerter.
Ich habe dir einen Brief geschrieben. Und dann hast du mir einen Brief geschrieben. Und ich habe dir geantwortet. Und dann du wieder mir. Und ich habe noch einen Brief geschrieben. Und dann hast du eine Antwort geschickt. Jetzt mache ich einen Text daraus. Aus deinen Worten, und auch aus den Leerstellen zwischen den Worten, in die ich meine Gedanken und das Herausgelesene aus deinen Gedanken legen kann.

Liebe Rebekka
Ich wurde gefragt, ob ich etwas zu dir oder über dich und deine Arbeit schreiben würde. Und ich habe Lust, das zu machen. Ich habe gedacht, wir könnten einen Dialog führen. Die Sprache brauchen. Die Worte zueinandersenden. Und ich fange mal an. Ich fange mit der Sprache an. Was die Sprache mir bedeutet.
Das Schreiben und Finden einer Sprache für Gefühle und Bilder ist für mich eine Rettung.
Es klingt sehr dramatisch, aber ich weiss nicht, ob es mich noch geben würde, wenn ich das Schreiben nicht gefunden hätte.
Ich hatte schon immer ein Gefühl des Fremdseins in der Welt, in dieser Welt. Schon als Kind schien mir alles zu intensiv und die Wege des Denkens zu gerade. Ich kam mit Fühlen und Verstehen nicht hinterher. Die Welt war mir zu eng und schnell, zu schnell war gesagt, was gesagt werden soll, und ich passte nicht hinein, in die Muster und Vorgaben.
Mit dem Schreiben kann sich Sprache ausweiten und damit die Welt. Ich kann sie grösser und lebendiger machen. Platz schaffen für das, was im Leben, in dem so viel geleistet, gearbeitet und erfasst werden muss, kein Platz hat.
Und was bedeutet Sprache für dich?
Herzlich
Julia
Liebe Julia
Deine Zeilen haben mich berührt. Ohne mich zu kennen, hast du mir eine Türe aufgehalten. Ich glaube, ich vermisse es, Briefe zu schreiben. Wir erlauben uns darin Intimität.
Ich wollte nicht, dass dir zu antworten zum Antworten einer weiteren E-Mail würde. Darum habe ich mir Zeit genommen. Und auf den Moment gewartet, wo die Worte zu mir kommen. (Woher kommen sie?) In der Dunkelheit kommen die Worte manchmal freiwillig. (Kennst du das?) Auf einmal denke ich in Sprache.
Ich hätte auch schreiben können: Danke für deine Mail. Es tut mir leid, dass ich dir über eine Woche nicht zurückgeschrieben habe. Es war gerade etwas viel los.
Das wäre auch wahr gewesen.
Mit jedem Wort, das wir aus uns rauslassen, entscheiden wir uns für eine Version von Realität, die wir schaffen wollen.
Vielleicht geht es mir da genau umgekehrt wie dir.
Die Sprache, sie gibt mir manchmal die Möglichkeit, eine Ordnung zu finden im Chaos der Welt. Aber ich leide auch darunter. Sie stimmt nie. Sie ist immer eine Übersetzung.
Ich stelle mir Sprache als Hals einer Sanduhr vor, der sowohl verdichtet wie eröffnet. Nur dass bei dieser Sanduhr unten ein anderer Sand herauskommt, als oben hineingeschüttet wurde. Das ist stressig und wunderschön.
Für mich persönlich kommt bei der Sanduhr unten immer auch Farbe raus. Das war immer schon so, und ich habe lange gebraucht, zu verstehen, dass das nicht für alle Menschen so ist. Ich erinnere mich an meinen Vater, der am Küchentisch sitzt und sagt: Der Mittwoch ist braun. Ich habe ihn entsetzt angeschaut und widersprochen.
Offensichtlich ist der Mittwoch grün!

Liebe Rebekka
Danke sehr für deine Zeilen, für das Offenhalten der Tür, auch für mich. Ich sitze hier, es ist Sonntag, nebenan auf der Josefwiese schreien Menschen, wenn der Pingpongball neben den Tisch fällt, oder sie schreien, wenn sie ihn noch erwischen und zurück über den Tisch zu schlagen schaffen.
Und immer wieder wundere ich mich über die Menschen und die Zeit und das Licht. Es ist dumpf, weil der Himmel ist bedeckt, und er liegt weit unten, fast auf der Wiese, auf meinem Kopf.
Meine Katze kommt in die Küche und schaut mich an, aber sie macht keinen Ton. Dann legt sie sich hin und schläft ein. Ich hoffe, es geht dir gut.
Und ich sehe den Mittwoch auch in Grün.
Montag gelb. Donnerstag braun. Freitag blau.
So entsteht Sprache, vielleicht, diese leisen weissen Flecken zwischen den Klängen. Und du schriebst im ersten Brief, dass deine Worte Farben haben können. Was ich mir schön vorstelle und was Ordnung in einem Chaos von Handhabung, Übersetzung auf einander zureden und rennen und aneinander vorbeireden sein kann.
So entsteht eine Sinnhaftigkeit, denke ich. Erinnere mich an den ersten Stundenplan in der Schule, da hatten die Tage Farben, und bei mir sind sie seitdem geblieben. Dein Mittwoch ist grün, hast du geschrieben.
««Mit jedem Wort, das wir aus uns rauslassen, entscheiden wir uns für eine Version von Realität, die wir schaffen wollen.» Vielleicht geht es mir da genau umgekehrt wie dir. Die Sprache, sie gibt mir manchmal die Möglichkeit, eine Ordnung zu finden im Chaos der Welt. Aber ich leide auch darunter. Sie stimmt nie. Sie ist immer eine Übersetzung.»»
Wie ein Gespräch mit sehr langen, wochenlangen Pausen dazwischen ist unsere Kommunikation verlaufen. Von einem Berg zum anderen gerufen.
Es sagte einmal ein Mensch zu mir, ihm käme die schweizerdeutsche Sprache so vor, als wäre sie aus einem Material gemacht, das man gut von Berg zu Berg werfen könne. Es schwinge sich so aus dem Mund und hinüber über die Weiden und Tannen und Lärchen, über die Murmeltiere und Felskanten, die Milane und Bartgeier und die Sträucher, die Zäune bis zum Ohr des Menschen, der auf dem anderen Berg steht.
Unsere schriftliche Kommunikation war wie ein sehr langsames Gespräch, unterbrochen von Schlaf und dem Aufsetzen von Wasser, Gasflamme, Nudeln-ins-kochende-Wasser-Werfen, war unterbrochen von Atmen und der Arbeit mit der Sprache auf Papier, den Sätzen, die man spricht mit dem Menschen an der Kasse im Lebensmittelgeschäft, und dem Träumen in der Nacht, dem Die-Füsse-in-Schuhe-Legen und Gehen in den Strassen dieser Stadt. Danke sagen und um Verstehen ringen, mit Kindern auch und mit Katzen in der Nacht, die miauend am Bett stehend Futter wollen, während du vielleicht den Schlaf suchst.
Liebe Julia
Ich glaube, in Momenten, wo Leere Raum einnehmen darf, dürfen sich mehrstimmige, multisensorische Gefühle in klaren, linearen Worten setzen. Auf einmal werden Gedanken aussprechbar, aufschreibbar. Ohne dass ich es forciere. Ohne dass es sich danach anfühlt, etwas Komplexeres in ein Korsett zu drängen. Sie sind auf einmal da und überraschen mich. Und gleichzeitig überraschen sie mich überhaupt nicht. Ich höre ihnen zu und es ist, als würde ich etwas lesen, und man hat es selber immer schon gedacht, aber man konnte es nicht wirklich greifen, aber auf einmal steht es da schwarz auf weiss, und man denkt sich – danke!
Irgendwo zwischen die Sprache finden und die Sprache findet mich.
In der Dunkelheit kann ich meinen eigenen Gedanken zuhören.
Ein aufgeräumter Desktop ist vielleicht ein Versuch, der Dunkelheit nachzueifern. Ende April beginnen wir zu proben.
In der Recherche für das Stück «Mutterzungen» sind wir teilweise stundenlang im Dunkeln gelegen und haben laut gedacht. Manchmal in Sprachen, die die anderen nicht verstanden haben. Wenn es nur den eigenen Körper, den Klang der eigenen Stimme gibt, können wir uns auf einmal ganz anders selber zuhören. Ich glaube, was wir suchen, hat viel mit all dem zu tun. Natürlich ist ein Ansatz ein inhaltlicher; wir setzen uns mit dem Sprachensterben auseinander, versuchen, einen Raum zu schaffen, wo minorisierte Sprachen gehört werden. Was geht verloren, wenn eine Sprache verloren geht?
Und gleichzeitig liegen darunter nochmals ganz andere, aber zusammenhängende Fragen:
Können wir in einen anderen Zustand des Zuhörens gelangen?
Können wir Sprache als etwas verstehen, was nicht allein kognitiv funktioniert?
Wo beginnt Verstehen? Welche Rolle spielt der Körper darin?
Unser Gespräch war auch unterbrochen von der Recherche für das Stück, von der du berichtet hast, von deinem Liegen in Räumen, in einer Dunkelheit. Und um dich die Menschen, mit denen du ein Wir ergibst. Und ich stelle mich dir liegend vor in dieser dickflüssigen Dunkelheit, und du hörst zu, dein Zuhören, wie andere Menschen, mit denen du ein Wir formst, ihre Zungen bewegen und Laute kommen aus ihren Mündern, und sie wandern durch den Raum und schaffen Bedeutung. Vorher aber, bevor sie als Laute unter ihren Zungen oder durch die Bewegung der Stimmbänder in ihrem Inneren entstan- den und dann aus ihren Mündern hervorgekrochen kamen, waren es Gefühle in den Körpern, Regungen, noch keine Gedanken, nur Bewegung in ihnen, Emotionen, ein Bestreben vielleicht, ein Sortieren, dann in den Kopf ge- leitet, so stelle ich es mir vor, wo in einer stillen Übersetzung verstanden werden musste, was die Gefühle bedeuten, und dann mussten sie in Worte übersetzt werden innerhalb des Kopfes und dann über den Mund, die Zunge nach aussen getragen werden.
Was für ein Aufwand, denke ich. Wie schön. Während des Unterbruchs unseres Dialoges lagst du in diesen dunklen Räumen und hörtest die Worte der Menschen, mit denen du ein Wir ergibst. Und wie selten, dachte ich nach deinem ersten Brief, wie selten haben wir die Zeit, den Raum dafür, uns hinzulegen und Stimmen zu hören, und es kommt nicht darauf an, so schnell wie möglich den Sinn und die Präzision dieser Worte zu fassen. Ich muss sie nicht einfangen. Ich muss nicht das Gesicht zum Wort auch erfassen, die Gestik, den Ausdruck, um zu analysieren, was wohl gemeint war.
Ich stelle es mir vor wie ein Liegen in einer weichen Masse, und die Bewegung der Zungen anderer Menschen, wie sie Worte formen, und die Worte, die Klänge sind, reisen im Raum umher, bleiben vielleicht unter der Decke hängen. Und vielleicht willst du sie verstehen, weil jemand spricht. Vielleicht willst du sie aber auch befühlen, weil Sprechen immer auch mit Fühlen zusammengeht. Vielleicht kannst du sie pflücken sogar. Und anfassen. Und die Augen aufmachen.
Während wir schwiegen, keine Briefe schrieben, haben wir gedacht, und vielleicht wussten wir irgendwann gar nicht mehr so genau, was ich denke, was du gedacht hast.
Vielleicht ist es auch in jenem Raum so. In dieser Dunkelheit. Vielleicht kann das Sprechen einer Person zu meinen Gedanken werden.
Und während wir schwiegen, habe ich die Sprachen von Mutterzungen gesucht und in ihnen das Wort für Sprache: Shüpamom, Linguatg, Rec, Language, Langue, Sprache, Idioma, Sprach.
Die Sprachen heissen: Bamoun, Rätoromanisch, Sorbisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Schweizerdeutsch.
Wenn nun aber die Sprache stirbt. Verschwindet. Versinkt. Wie kann ich es noch sagen? Und wenn du die Worte suchst, um der verflossenen Liebschaft deine neuen Gefühle zu erklären, aber die Liebschaft kann vielleicht nicht zuhören, vielleicht aus Trauer, vielleicht aus Wut, oder weil sie in ein kleines Schiff sitzen musste, um weit weg zu fahren von dir, damit es nicht mehr wehtut, und nun will sie zuhören, aber hört sich nicht, weil sie irgendwo schaukelt auf dem Wasser, weit weg mit einem traurigen Gesicht und schweren Armen und Beinen?
In der Dunkelheit kommen die Worte manchmal freiwillig.
Du schriebst in einem Brief von offenen Fenstern, dass du ganz viele Fenster im Computer offen hast. Und du beschriebst die Vielfachheit der Beschäftigung. Und meine Gedanken dazu gingen dann in die Schönheit über, also wie schön ich es finde, dass du all diese Fenster offen hast. Nicht diejenigen am Computer.
Nicht die vom Budget des Projektes oder den Briefen an die Liebschaft, nicht diejenigen Fenster von der Recherche der Sprachen oder die angefangenen Transkripte der Gespräche im Dunkeln von der Recherche zu «Mutterzungen». Die Audios dieser Gespräche. Die Reflexionen über meine gescheiterte Liebschaft. Dahinter das wenig ältere Dokument mit den Versuchen der Kommunikation mit meiner gescheiterten Liebschaft. Das Budget für diese Produktion, in 8 Versionen. Und das Budget einer anderen Produktion. Das Stück für die nächste Inszenierung. Die E-Mails – aus irgendwelchen Gründen habe ich sie 5-mal in verschiedenen Tabs offen. Signal Telegram Whatsapp. Ein Dokument mit dem Titel: Die Muräne im Putzschrank. (Keine Ahnung, was das für ein Dokument ist?) Den VLC Media Player, der sich aufgehängt hat. Notes. Offen die Notiz, was mir gestern durch den Kopf ging und du mir schreiben wolltest.
Die Schönheit der offenen Fenster in deinem Brief und in deinem Denken, wie ich es erahne, und wie du schreibst.
Die Zungen, die sich bewegen, und die Stimmbänder, die schwingen, sind das eine, sie senden die übersetzten Gefühle. Die anderen sind aber auch die Ohren, die es hören, und dann tragen wir den Klang in uns hinein und machen etwas damit. Der Klang, der vielleicht Freiheit sagt oder Liebe, erinnert uns an etwas. Liebe und Freiheit sind grosse und leider auch sehr leere Worthülsen. Es gibt kleinere, wie das Wort Stüngeli zum Beispiel, das ich mit meiner Nonna verbinde, weil sie mich so genannt hat, das Wort ist mit ihr gestorben, niemand sagt es noch zu jemandem, aber manchmal erinnere ich mich, wie sie es gesagt hat, wie sie dabei schaute, wie sie roch, nach Milchreis oder warmen Beeren. Wie spitz ihre Nase war. Wie sie mich zudeckte, wie ich vorher die Zähne putzte und die Zahnpasta war immer ein bisschen zu scharf.
Liebe Rebekka
Danke vielmals für deinen schönen Brief, dass du dir die Zeit nimmst und mir deine Suche und die Bewegungen und Oberflächen beschreibst. Es kommt mir vor, als würdest du deine Gedanken in Würfel formen oder Modulare, die du umherschieben kannst, und daraus ergeben sich dann Bilder, die ich wiederum fassen kann. Es hat etwas Aufgeräumtes innerhalb des Zulassens von Chaos oder vielleicht nicht Chaos, sondern In-Bewegungsein.
J: Hast du ein Wort, das du sehr magst? Und warum?
R: Hm. Ich musste als Erstes an paralinguistische Laute denken. Das klingt vom Begriff her leider prätentiös, aber der Grund, warum ich sie so mag, ist ein total verspielter. Ich kann damit ja alles sagen, wofür ich gerade keine Worte finde. Das ist genial. Ich finde es oft auch super beeindruckend, wie unglaublich genau Kom-munikation darüber funktioniert, gerade wenn ich Regie mache, sage ich ziemlich oft so was wie: «Also danach würde ich eher so pffftttüüüümtääää ...» Und irgendwie wissen dann alle aus dem Kontext, was gemeint ist. Oder zumindest bilde ich mir das ein. Oder zumindest entsteht daraus eine Reaktion.
J: In welchem Klang fühlst du dich am meisten aufgehoben?
R: White Noise. Meeresrauschen. «Sleep» von Max Richter. Die Klassiker. Ich denke, ich mag oft: wenig mehr als nichts.
J: Gibt es eine Sprache, die dir fehlt?
R: Eine Sprache, die näher an dem wäre, was da wirklich in einem vorgeht. Also vielleicht eine Sprache der Emotionen, im besten Sinne, als Dialogmittel zu einer Sprache der Vernunft. Eine politische Sprache, die klar ist, aber nicht floskelhaft.
J: Gibt es einen Klang, der dir fehlt?
R: Eher Klangräume. U-Bahnen! Grossstadt. (Ja, ich weiss, ein Kontrast zu oben.) Im Winter Vögel. Allgemein mehr dumpfe, runde, vibrierende Klänge.
J: Was ist das schönste Zuhören?
R: Im Dunkeln. Mit dem ganzen Körper. Aber auch: die Frische, jemensch wieder in persona zuzuhören, nachdem ich die Person länger nur über Telefon gehört habe. Mit Körperkontakt. Mit Zeit. Was ich versuche, was mir natürlich oft nicht gelingt: zuhören, ohne schon zu wissen meinen, was die Person sagen wird (und schon die eigene Antwort im Kopf zu formulieren). Das ist vielleicht das schönste Zuhören, aber auch das schwierigste. Also: Mit leerem Kopf zuhören.
J: Und wessen Klang macht dir Mut?
R: Meine zweijährige Nichte, die Nein sagt. Elektronische Musik. Der Klang meiner Freund*innen. Der ruhige Klang von Menschen, die die Fähigkeit haben, klar zu sein, ohne anzugreifen.
Liebe Rebekka
Ich habe versucht, ein Bild zu zeichnen aus den Briefen, eine Collage zu machen aus den Worten, die wir hin- und hergesendet haben. Ich habe mir vorgenommen, mich bald in ein Dunkel zu legen und auf die Worte zu warten, zu merken, wie sie schmecken, wie sie sich anfühlen. Dann denke ich an dich. Und ich danke dir.
Julia
Zur Künstlerin
Rebekka Bangerter ist Schweizer Theatermacherin und Regisseurin. Sie arbeitete u. a. an der Gessnerallee Zürich, dem Roxy Basel und dem Theater Darmstadt sowie international u. a. in Antwerpen, Utrecht und Teheran. Mit der Arbeit Bab, siu Archiv ed Jeu stand sie auf der Shortlist des Schweizer Theatertreffens 2026. 2024 erhielt sie gemeinsam mit Chun Shing Au den Anerkennungspreis des Zürcher Theater Spektakels für GPO BOX No 211. Rebekka Bangerter absolvierte DAS Theatre in Amsterdam und unterrichtet neben ihrer künstlerischen Praxis an der ZHdK. In ihren Arbeiten erforscht sie spielerisch Sprache, Wissen, Digitalisierung, Posthumanismus und die Ko-Präsenz des Publikums.
«Mutterzungen»
Rebekka Bangerter
Do, 11.06., 20 Uhr
Sa, 13.06., 20 Uhr
Mo, 15.06., 20 Uhr
Di, 16.06., 20 Uhr
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